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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V

Privates und Berufliches trennen

Informationen aus sozialen Netzwerken, von Webseiten und anderen öffentlich zugänglichen Quellen sind für Kriminelle besonders wertvoll. Arbeitgeber sollten Maßnahmen ergreifen, damit Angestellte nicht zu viele vertrauliche Informationen über sich und den Arbeitsplatz im Netz verbreiten. (Bildnachweis: pixabay.com)

„Viele Menschen offenbaren persönliche Informationen im Internet, ohne dabei im Blick zu haben, dass diese auch für kriminelle Vorhaben missbraucht werden können“, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Für Unternehmen könnte dies zur Gefahr werden, denn Täter könnten ein umfassendes Profil über Mitarbeiter und Unternehmen erstellen. Die Kriminellen erfahren, wer für was zuständig ist und wie Prozesse im Unternehmen ablaufen. Dieses Wissen lässt sich nutzen, um ausgewählten Mitarbeitern weitere Informationen zu entlocken oder sie zu Handlungen zu verleiten, etwa dem Überweisen von hohen Geldsummen an fremde Konten.

Um dem vorzubeugen, rät das BSI, persönlichen Informationen in privat und beruflich genutzten sozialen Netzwerken mehr Beachtung zu schenken. Eine Maßnahme wäre die Sichtbarkeit persönlicher Informationen auf dem jeweiligen Profil einzuschränken. Zudem sollten Arbeitnehmer keinesfalls vertrauliche Informationen über den Arbeitgeber oder ihre eigenen Aufgaben im Unternehmen veröffentlichen. Kontaktanfragen sind kritisch zu beurteilen. Der Bankenverband empfiehlt Angestellten, vor fragwürdigen Zahlungen den Vorgesetzten zu kontaktieren. Sollte eine falsche Zahlung ausgelöst worden sein, sollten Unternehmen die Bank informieren. Sie kann womöglich die Zahlung noch stoppen.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bankenverband


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.