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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V

Privates und Berufliches trennen

Informationen aus sozialen Netzwerken, von Webseiten und anderen öffentlich zugänglichen Quellen sind für Kriminelle besonders wertvoll. Arbeitgeber sollten Maßnahmen ergreifen, damit Angestellte nicht zu viele vertrauliche Informationen über sich und den Arbeitsplatz im Netz verbreiten. (Bildnachweis: pixabay.com)

„Viele Menschen offenbaren persönliche Informationen im Internet, ohne dabei im Blick zu haben, dass diese auch für kriminelle Vorhaben missbraucht werden können“, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Für Unternehmen könnte dies zur Gefahr werden, denn Täter könnten ein umfassendes Profil über Mitarbeiter und Unternehmen erstellen. Die Kriminellen erfahren, wer für was zuständig ist und wie Prozesse im Unternehmen ablaufen. Dieses Wissen lässt sich nutzen, um ausgewählten Mitarbeitern weitere Informationen zu entlocken oder sie zu Handlungen zu verleiten, etwa dem Überweisen von hohen Geldsummen an fremde Konten.

Um dem vorzubeugen, rät das BSI, persönlichen Informationen in privat und beruflich genutzten sozialen Netzwerken mehr Beachtung zu schenken. Eine Maßnahme wäre die Sichtbarkeit persönlicher Informationen auf dem jeweiligen Profil einzuschränken. Zudem sollten Arbeitnehmer keinesfalls vertrauliche Informationen über den Arbeitgeber oder ihre eigenen Aufgaben im Unternehmen veröffentlichen. Kontaktanfragen sind kritisch zu beurteilen. Der Bankenverband empfiehlt Angestellten, vor fragwürdigen Zahlungen den Vorgesetzten zu kontaktieren. Sollte eine falsche Zahlung ausgelöst worden sein, sollten Unternehmen die Bank informieren. Sie kann womöglich die Zahlung noch stoppen.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bankenverband


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Aktuelles

Solidaritätszuschlag soll weg

Obwohl die Deutschen mehrheitlich gegen Steuersenkungen sind, solange die öffentlichen Haushalte so desaströs verschuldet sind, befürworten sie die Abschaffung des Solidaritätszuschlags.

62 % sind für die Abschaffung, 16 % dagegen. Die Motive für diese Meinung sind sicher sehr unterschiedlich und hängen vom Wissenstand um die Funktion des Soli ab.

Die AGEV jedenfalls fordert die Abschaffung dieses Zuschlags als einen einfachen und unbürokratischen Einstieg in ein transparenteres Steuerrecht. Ob das in einem Schlag gelingt oder stufenweise angegangen wird, ist eher zweitrangig. Da die Länder bei dieser Steuer nicht mitreden dürfen, sollte der Schritt gelingen.


aktuell

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Die AGEV ist in unterschiedlichen - für unsere Mitglieder und gesamtgesellschaftlich - relevanten Themenfeldern politisch engagiert. Einzelheiten zu unseren Aktivitäten finden Sie unter Empfehlungen.

Die AGEV ist beim Deutschen Bundestag und als offizielle Interessenvertretung bei den EU-Institutionen akkreditiert. Unsere Ziele: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie die Schwerpunkte Umweltschutz, Steuergerechtigkeit und Nachhaltigkeit.


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Das Letzte

Alexa in Not

Buddy, ein grauer Papapgei aus London, hat ein besonderes Talent dafür, Stimmen nachzuahmen. Er hat seine Besitzerin so gut nachgemacht, dass Amazons Sprachassistentin Alexa darauf hereinfiel. Der Vogel aktivierte Alexa allerdings nicht nur, sondern tätigte auch eine Bestellung. Buddy kaufte für rund 11 Euro goldene Geschenkverpackungen, die ein paar Tage später bei der überraschten Familie ankamen.

Quelle: Focus.de


267

Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.


52,5 %

der Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland werden vom Arbeitgeber getragen.

 

Quelle: Bundesarbeitsministerium


Maschinensteuer

"Eine Roboter- oder Maschinensteuer ist nicht zielführend. Sie kann dazu führen, dass Unternehmen darauf verzichten, innovative Technologien einzusetzen. Es ist wenig sinnvoll, Innovationen in Ketten zu legen. Besser ist es, die Gewinne der Unternehmen zu besteuern, egal ob sie durch Menschen oder Maschinen erwirtschaftet wurden."

Bundeswirtschaftministerin Brigitte Zypries
Welt am Sonntag, 2.4.2017