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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Datenmissbrauchsrisiko senken

Viele Menschen haben Angst um ihre persönlichen Daten, wenn sie im Internet einkaufen, auf sozialen Netzwerken unterwegs sind oder nur im Netz surfen. Wie lassen sich die eigenen Daten besser schützen?

Verbraucherrechtsexperte Carsten Föhlisch vom europäischen Online-Gütesiegel Trusted Shops verrät seine Tipps, mit denen sich das Risiko eines Datenmissbrauchs oder gar Identitätsdiebstahls senken lässt:

Manchmal ist weniger mehr
Oberstes Gebot ist Datensparsamkeit. „Sie sollten niemals mehr preisgeben, als es unbedingt notwendig ist“, so Föhlisch. Dies gilt besonders für die Herausgabe der eigenen E-Mail-Adresse. Bei Foren oder Gewinnspielen sollten Verbraucher besonders aufmerksam sein. Für solche Netzaktivitäten lässt sich beispielsweise eine weitere kostenlose E-Mail-Adresse einrichten, die getrennt von der privaten oder geschäftlichen Korrespondenz ist.

Keine unverschlüsselten Daten übertragen
Vor allem beim Online-Shopping sollten Kunden auf sichere Zahlungsmethoden achten. „Vor dem Senden der Zahlungsdaten immer schauen, ob im Browserfenster ein Schloss-Symbol bzw. ein https in der URL angezeigt wird. Das Symbol garantiert eine verschlüsselte Datenübertragung“, erklärt der Experte. Wird dieses Symbol nicht angezeigt, lassen sich die Daten leicht abfangen.

Unseriöse Online-Shops erkennen
Über Verkaufsplattformen und eigene Online-Shops versuchen Kriminelle Verbraucher zu täuschen und an ihre Daten sowie ihr Geld zu gelangen. Um Fake-Händler und -Shops zu erkennen, ist es ratsam, auf eine vollständige Anbieterkennzeichnung sowie auf umfängliche Informationen zu Widerruf, Versandkosten und Zahlungsmethoden zu achten. Oft hilft auch eine Recherche im Netz, um betrügerische Webseiten als solche zu identifizieren.

Passwörter niemals auf öffentlichen PCs speichern
Im Hotel, auf Ämtern, in der Bibliothek oder auf der Arbeit – überall wo man einen bereitgestellten Computer benutzt, sollte man nie Passwörter speichern. Auch wenn man der Speicherung im Browser nicht zustimmt, merken Cookies sich häufig die Passwörter. Löschen Sie daher nach der Nutzung die Cookie-Liste. 

Allgemeine Geschäftsbedingungen lesen
Die Mehrheit der Verbraucher stimmt den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zu ohne sie zu lesen. Ein Fehler laut Föhlisch: „Auch wenn es keine spannende Lektüre ist, ist es empfehlenswert, dass sich Nutzer trotzdem unbedingt die AGB und die Datenschutzerklärungen bei der Registrierung durchlesen. Denn nur so wissen sie, was mit ihren Daten geschieht.“ Als Beispiel nennt Föhlisch Facebook. Über die Geschäftsbedingungen sichert sich das soziale Netzwerk zu, Informationen über die Nutzer zu erhalten, wenn diese andere Webseiten besuchen. Ist der Nutzer bei Facebook angemeldet und klickt auf einer anderen Internetseite einen „Gefällt-mir“-Button, wird Facebook informiert. Allerdings bekommt Facebook die Information über den Besuch der fremden Webseite auch dann, wenn der Nutzer den Button gar nicht gedrückt hat.

Quelle: Trusted Shops GmbH 


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Quo vadis, Automobilindustrie?

8 Jahre

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Die Automobilindustrie: unterwegs von einem Irrweg zum nächsten.


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