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Schlechte Altersvorsorge bei Selbstständigen

Die Altersvorsorge bei Selbstständigen ist auf keinem guten Stand. Betroffene wünschen sich vor allem ein größeres Angebot und mehr Flexibilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Hertie School of Governance.

Die Altersvorsorge von Selbstständigen in Deutschland lässt zu wünschen übrig. 56 Prozent sparen monatlich gar nichts oder weniger als 500 Euro, nur 20 Prozent legen 1.000 Euro oder mehr pro Monat für das Alter zurück. Dies ergab nun eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Civey unter Begleitung von Klaus Hurrelmann, Professor für Public Health und Education an der Hertie School of Governance.

Viele sind schlecht informiert

Der Wissenschaftler mahnt, zu viele Selbstständige seien mangelhaft über die eigene Situation aufgeklärt. Dies führe im Ergebnis dann auch zu mangelhafter Vorsorge. Zudem planten viele Freiberufler nicht, längere Zeit solche zu bleiben – und beginnen daher gar nicht mit der Einarbeitung in das wichtige Thema der Altersvorsorge.  Neben dem Informationsdefizit ist es aber vor allem das unzureichende Angebot, das Selbstständige von umfassender Altersvorsorge abhält.

Flexibilität und Sicherheit

Unzureichend empfinden viele Selbstständige das Angebot von Banken und Versicherungen. Zum Beispiel, weil es Flexibilität missen lässt. 62 Prozent würden die Beitragszahlungen gerne erhöhen, senken oder pausieren können. 59 Prozent der ungefähr 600 Befragten zwischen 18 und 64 Jahren möchten bei Bedarf Zugriff auf das Geld haben. Doch: Fast genauso viele (60 Prozent) gaben an, Sicherheit als besonders wichtig zu empfinden – wenigstens die eingezahlten Beträge sollten schlussendlich auch erhalten bleiben.

Quelle: Handelsblatt


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.