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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Betrug bei Stellenanzeigen

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Demnach werden zum Schein Stellenanzeigen geschaltet, um an persönliche Daten und unbewusste Einwilligungen zu gelangen.

Bei der Bewerbung auf einen neuen Job müssen gemeinhin vielerlei persönliche Daten angegeben werden. Selbstverständlich kommt man dem nach, wenn es um die Chance auf den Traumberuf geht. Diese Situation nutzen Kriminelle nun für ihre Zwecke aus. Im Laufe des vermeintlichen Bewerbungsverfahrens wird der Bewerber zu einem Video-Ident-Verfahren – also dem modernen Identitätsnachweis im Internet – aufgefordert. Das Verfahren wird zum Beispiel von Banken bei Online-Kontoeröffnungen genutzt. Ohne es zu wissen, eröffnen die Nutzer damit dann tatsächlich ein Bankkonto. Unter dem Vorwand, zum schnellen Antritt des Jobs eine Verifizierung der Person zu benötigen, erhalten die Betrüger so Zugang zu einem Konto, dessen Existenz dem eigentlichen Besitzer erst auffallen wird, wenn Post von der jeweiligen Bank kommt. Attraktiv sind solche Konten unter anderem für Betreiber sogenannter Fakeshops, über die Dinge zum Verkauf angeboten werden, die gar nicht existieren. Nachdem ein Käufer den fälligen Betrag auf das Konto überwiesen hat, gelangt es unbemerkt in die Hände der Betrüger. Sobald der betrogene Kunde des Fakeshops rechtliche Schritte aufgrund der nicht erhaltenen Ware gehen möchte, ist die einzige greifbare Person der offizielle Besitzer des Kontos – der ebenfalls Opfer des Betrugs ist. Die Verbraucherzentrale hat auf ihrer Internetseite Warnsignale für Identitätsdiebstahl veröffentlicht. Generell sollte man bei Video-Ident-Verfahren, die nicht im Vorfeld vereinbart worden sind, skeptisch sein. Auch kommt es in der Regel nicht vor, dass ein Unternehmen zu einem entsprechenden Verfahren bei einer angeblichen Partnerbank auffordert. Im Zweifel sollte man den persönlichen Kontakt zum ausschreibenden Unternehmen suchen.

 


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Quo vadis, Automobilindustrie?

8 Jahre

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Nur für den Akku. Die übrigen Emissionen kommen noch hinzu. Wenn dieser Tesla dann noch mit üblichem Strommix betankt wird, wird er über 50 Jahre fahren müssen, um den Emissionsnachteil gegenüber den Verbrennern wieder auszugleichen.

Die Automobilindustrie: unterwegs von einem Irrweg zum nächsten.


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