Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Drei häufige Fehler bei der Umsetzung der DSGVO

Die Umsetzung der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fällt Unternehmen weiterhin schwer. Eine Beobachtung unter mehr als 2.300 Unternehmen deckt auf, dass drei Fehlentscheidungen eine korrekte Umsetzung der Vorgaben verhindern.

Fehler 1: Falsche Personalpolitik
Aufgrund von fehlenden Ressourcen delegieren viele Betriebe das Thema DSGVO an verfügbare Mitarbeiter. Gerade in kleine Unternehmen ist dies gängige Praxis. Dieses Vorgehen provoziert das Schleifen des Themas und führt womöglich zu Regelverstößen in der Umsetzung. Unternehmen sollten die Umsetzung in die Hände von Experten legen.

Fehler 2: Fehleinschätzungen
Rund um die neue Datenschutz-Grundverordnung herrschen große Wissenslücken in den Betrieben. „Viele Unternehmen wissen nicht, für welche Fälle sie eine Einwilligung brauchen und wann es ein Kopplungsverbot gibt. Rund neun von zehn Einwilligungen, die wir prüfen, sind fehlerhaft“, erklärt Datenschutzexperte René Rautenberg von ER Secure.

Fehler 3: Unterschätzte Rechte und Pflichten durch Auftragsdatenverarbeitung
Die DSGVO betrifft nicht nur interne Prozesse. Auftraggeber müssen sicherstellen, dass sämtliche Dienstleister ihre Pflichten beim Datenschutz erfüllen, insbesondere bei der Datenverarbeitung. Die Untersuchung zeigte auch, dass Unternehmen häufig Fehler beim Thema Informationspflichten unterlaufen. So sind Angaben zu rechtlichen Grundlagen inkorrekt und bei Festlegung und Angabe zu den Aufbewahrungsfristen unterlaufen Fehler.

Quelle: ER Secure


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Praxis"

Archiv Durchsuchen


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters

267

Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.