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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Neue Belastung statt Entlastung

Die Regierung verspricht Entlastungen für Unternehmen. Vor allem die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung soll zur Entlastung beitragen. Allerdings arbeitet die Regierung an neuen kostspieligen Gesetzesentwürfen, die für Arbeitgeber kostspielig sind.

Von 2019 bis 2022 sollen Arbeitgeber und -nehmer bei der Arbeitslosenversicherung jeweils 1,25 Prozent weniger zahlen müssen. Hier hält die Politik ihr Versprechen. An anderer Stelle dagegen steigen die Kosten: Rente, Pflegeversicherung und Krankenversicherung werden teurer.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plant die doppelte Haltelinie in der Rente. Das Rentenniveau soll bis 2025 nicht unter 48 Prozent fallen. Gleichzeitig soll der Rentenversicherungsbeitrag nicht über 20 Prozent steigen. Laut Jens Hörhold, Experte bei Ecovis, steigen die Beiträge zur Rente aber erst ab 2020. Wesentlich früher zu spüren ist die Beitragserhöhung bei der gesetzlichen Pflegeversicherung. Der Beitragssatz soll auf 3,05 Prozent beziehungsweise auf 3,3 Prozent für Kinderlose steigen. Weitere Kosten kommen auf Arbeitgeber ab Januar 2019 zu, wenn Arbeitgeber und -nehmer sich den Beitrag zur Krankenversicherung wieder teilen.

„Kurz und knapp: Für Arbeitgeber wird es teurer, selbst wenn 2019 der Rentenversicherungsbeitrag noch stabil bleibt“, erklärt Hörhold. Für einen Arbeitnehmer mit 3.000 Euro Bruttogehalt müsste ein Arbeitgeber mit zusätzlichen Lohnkosten von monatlich 15 Euro und jährlich 180 Euro rechnen.

Quelle: ECOVIS AG


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