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Verivox rechnet nach: Deutsche Verbraucher könnten 48 Milliarden sparen

Das Tarifvergleichsportal Verivox hat auf Basis von eigenen und externen Marktdaten errechnet dass in deutschen Haushalten rund 48 Milliarden Euro im Jahr durch zu teure Verträge versickern.

Beispiel Handyverträge:

Laut Verivox haben knapp zwei Drittel der Handykunden ihren Vertrag bei einem der drei Netzbetreiber Telekom, Vodafone oder Telefonica O2. Würden diese Kunden zu einem günstigeren Discount-Anbieter wechseln, könnten sie im Schnitt über 220 Euro pro Jahr sparen. Die gesamte rechnerische Ersparnis beträgt damit mehr als 18 Milliarden Euro.

Aber selbst dort, wo sich Verbraucher kümmern, lauern Fallen: Viele Kunden schließen einen Vertrag für ihr Smartphone ab und lassen den Vertrag nach der Mindestlaufzeit weiterlaufen. Sie zahlen dann bis zu 15 Euro im Monat zusätzlich für ein Gerät, das längst abbezahlt ist.

Strom und Gas: 12,1 Milliarden Euro zu viel

Laut Bundesnetzagentur werden noch gut zwei Drittel aller Haushalte in Deutschland von ihrem lokalen Grundversorger mit Strom und Gas beliefert. Der Grundversorger ist gesetzlich verpflichtet, Haushalte mit Energie zu versorgen und sorgt dafür, dass Verbraucher niemals ohne Strom oder Gas dastehen. Dafür ist er in der Regel aber teurer. Würden alle Haushalte in Deutschland zu einem günstigen Anbieter wechseln, summiert sich die mögliche Ersparnis bei Strom- und Gasverträgen auf 12,1 Milliarden Euro im Jahr.

Kfz: Sechs Milliarden Euro Sparpotenzial liegen auf der Straße

Günstige Kfz-Versicherungen kosten rund ein Drittel weniger als Tarife aus dem mittleren Preissegment. Das zeigt der Kfz-Versicherungsindex, den Verivox zusammen mit Professor Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenheim erstellt hat. Würden alle Autofahrer wechseln, dann könnten sie sechs Milliarden Euro sparen. Die meisten haben jetzt Gelegenheit, denn sie können noch bis Ende November ihren Vertrag kündigen.

Kreditnehmer verschwenden 5,5 Milliarden

2017 haben die Verbraucher Ratenkredite für 103 Milliarden Euro aufgenommen. Das zeigen Zahlen der Bundesbank. 5,5 Milliarden Euro Zinsen zahlen sie dafür zu viel, denn der Zinsunterschied zwischen günstigen Banken und dem Marktdurchschnitt beträgt 35 Prozent.

Auch wenn Verivox sein Geld mit dem Wechsel von Verträgen verdient, sind die Zahlen nicht unrealistisch. Seit 20 Jahren hilft Verivox Verbrauchern aus teuren Verträgen. Allein über unser Portal haben mehr als acht Millionen Kunden über 2,1 Milliarden Euro gespart. Der Geldverschwendungsreport zeigt, was möglich ist, wenn noch mehr Verbraucher ein paar Minuten Zeit investieren, um alte Verträge auf den Prüfstand zu stellen, sagt Klaus Hufnagel, Geschäftsführer von Verivox.

Quelle: Verivox


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