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Geoblocking-Verordnung verändert E-Commerce

Ab dem 3. Dezember 2018 gilt die neue Geoblocking-Verordnung. Für Seitenbetreiber, Händler und Kunden wird sie spürbare Veränderungen nach sich ziehen. Das Inkrafttreten der Verordnung wurde bereits am 28. Februar dieses Jahres beschlossen. (Bildnachweis: pixabay.com)

Die Europäische Kommission hat zum Ziel, einen einheitlichen Binnenmarkt auch auf digitaler Ebene zu verwirklichen. Mit neuer Datenschutz-Grundverordnung und seit April geltender Portabilitätsverordnung wurden bereits zwei Hürden genommen. Die Geoblocking-Verordnung markiert nun einen weiteren, ganz entscheidenden Schritt. Geoblocking wird angewendet, um beispielsweise Urheberrechte zu wahren, die je nach Region anders ausgestaltet sein können. Auch bekannt ist die Technologie aus dem Onlinehandel, etwa wenn Händler bestimmte Produkte nur in ausgewählten Gegenden anbieten möchten oder sich Preise regional unterscheiden sollen.

Alle Kunden innerhalb der EU müssen gleich behandelt werden

Vieles davon wird ab dem 3. Dezember nicht mehr möglich sein. Geoblocking „nach Nationalität, Wohnsitz oder Sitz des Kunden zur Verweigerung des Zugangs oder Weiterleitung des Kunden auf lokale Websites“ ist dann nicht mehr erlaubt. Welche lokale Webseite sie besuchen möchten, sollen die Kunden selbst entscheiden können. Auch die Nutzung unterschiedlicher Geschäftsbedingungen oder das selektive Anbieten verschiedener Zahlungsbedingungen auf der Grundlage des Wohnsitzes oder der Herkunft des Kunden wird mit dem Inkrafttreten der Verordnung verboten sein. Unternehmer sollten nun die weiteren Entwicklungen genau beobachten, denn: Mit der Ausgestaltung der neuen Verordnung wird sich vor allem die neue Kommission zu befassen haben. Diese wird im Mai nächsten Jahres gewählt.

Quelle: t3n.de


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