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Startups: Weiterhin kaum Gründerinnen

Die KfW hat eine Studie zu Unternehmensgründungen in Deutschland herausgegeben. Die Ergebnisse zeigen vor allem zweierlei: Es gibt mehr Gründungen von Unternehmen, mehr Startups und mehr Gründer – und: unter letztgenannten befinden sich nach wie vor kaum Frauen.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat in einer Studie den aktuellen Stand von Unternehmensgründungen in Deutschland untersucht. Teil des jährlich erscheinenden Gründungsmonitors war in diesem Jahr erstmals auch ein sogenannter Startup-Report. Die Unterscheidung zwischen Startups und anderen Unternehmensgründungen nimmt die KfW wie folgt vor: Startups sind innovative Produkte bzw. Dienstleistungen oder Unternehmen mit speziellen Wachstumserwartungen. Außerdem sind Startups Unternehmen von besonderem volkswirtschaftlichem Interesse.

Mehr Startups in Deutschland

Der Startup-Report zeigt auf, dass sowohl die Anzahl der Gründer, als auch die der neu gegründeten Unternehmen im Vergleich zum Jahr 2017 gestiegen ist. Waren es im vergangenen Jahr noch 93.000 Startup-Gründer und 54.000 Unternehmen, verzeichnet die Bilanz des Jahres 2018 schon jetzt 108.000 Gründer und 60.000 junge Unternehmen. Bei Startups, die sowohl innovativ, als auch wachstumsorientiert sind, stieg die Zahl der Gründer von 19.000 auf 29.000 und die der Gründungen von 9.000 auf 12.5000.

Kaum Gründerinnen

Ein Umstand bei all den Gründungen und Gründern aber bleibt gleich: Letztgenannte sind zumeist männlich. Ganze 88 Prozent der Startup-Gründer sind Männer. Betrachtet man alle Unternehmensgründungen, beträgt der Anteil der Männer 70 Prozent. Die generelle Unterrepräsentanz von Frauen bei Unternehmensgründen wird also bei Startups sogar noch verschärft. Laut den Wissenschaftlern der KfW gäbe es dafür verschiedene Gründe. Ein besonders markanter scheint jedoch zu sein, dass Frauen seltener als Männer in den MINT-Fächern zu finden sind, die zugleich die Startup-affinen Bereiche sind. KfW-Chefvolkswirt Zeuner dazu: Wenn es gelänge, mehr Frauen für MINT zu begeistern, würden wir mehr Frauen als Startup-Gründer sehen.

Quelle: t3n.de


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