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Spam an Polizei melden

Die Polizei in Niedersachsen möchte gezielter gegen Cyber-Kriminalität vorgehen. Konkret analysiert das Landeskriminalamt Spam-Mails, um daraus Tatmuster ableiten und Bürger warnen zu können. Internetnutzer können dabei aktiv mithelfen.

Ob in beruflicher oder privater Situation – jeder kennt störende Spam-Mails. Laut einer Studie des russischen Softwareunternehmens Kaspersky ist jede zweite E-Mail Spam. Bisher fühlte man sich zumeist hilflos bei einem von Junk-Mails gefüllten Posteingang. Die Polizei Niedersachsen möchte dies nun ändern und gemeinsam mit Betroffenen gegen die Versender der Mails vorgehen. Dazu hat die Polizei eigens einen Dienst eingerichtet, der unter trojaner@polizei-praevention.de Hinweise entgegennimmt. Nutzer sollen Spam-Mails unkommentiert und unverändert an die genannte Adresse weiterleiten. Damit erstatten sie laut niedersächsischer Polizei keine Anzeige, sondern helfen dem Landeskriminalamt, das eine Analyse vornimmt und Lösungen zur Prävention erarbeitet. Mit den daraus gewonnenen Informationen können wir schneller Erkenntnisse über neue Spamwellen und Tathandlungen erlangen, so die Polizei zu ihrer Intention. Da die Analyse automatisiert stattfindet, soll die Weiterleitung außerdem unbedingt frei von Signaturen sein, damit dies nicht zu Fehleinschätzungen bei der Auswertung kommt. Ebenfalls sollen Nutzer genau hinschauen, ob es sich tatsächlich um Spam handelt. Von ungeliebten Newslettern kann man sich in den meisten Fällen durch wenige Klicks abmelden.

Quelle: t3n.de


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