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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Führungskräfte orientieren sich oft am eigenen Chef

Eine Studie zum Thema Führungsstile hat ergeben, dass viele Fachkräfte sich klare Vorgaben von und regen Austausch mit ihren Vorgesetzten wünschen. Diese wiederum orientieren sich bei ihrem Verhalten oft an dem des eigenen Chefs.

Das Stellenportal Stepstone hat gemeinsam mit der Management-Beratung Kienbaum eine große Studie zum Thema Führungsverantwortung durchgeführt. Unter dem Titel „Die Kunst des Führens in der digitalen Revolution“ wurden 13.500 Fach- und Führungskräfte zur Veränderung von Führung im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt befragt. Dabei kam heraus: Die meisten Arbeitnehmer wünschen sich von ihren Vorgesetzten einen transformationalen, einen strategischen oder einen ethischen Führungsstil. Drei Begriffe, die übersetzt werden wollen: Transformationale Führungskräfte formulieren klare, anspruchsvolle Ziele und bieten den Untergebenen bei der Arbeit viel Freiraum. Strategisches Führen bedeutet, seinen Mitarbeitern neben klaren Zielen auch die dazu nötigen Ressourcen bereitzustellen und im ständigen Austausch über die zu erledigende Arbeit zu bleiben. Ethische Führung ist wertorientiert, transparent, sieht den Mitarbeiter an höchster Stelle und zeichnet sich durch emotionale Unterstützung aus. Dabei nimmt die Führungskraft soziale Verantwortung für seine Team-Mitglieder wahr. Verfolgt eine Führungsperson eine dieser drei Schulen, steigt laut der Studie die Arbeitszufriedenheit, und etwaige Kündigungsabsichten der Mitarbeiter sinken.

Führungskräfte orientieren sich an eigenen Vorgesetzten

Bemerkenswert an den Ergebnissen der Umfrage ist, dass Führungskräfte sich bei der Frage des eigenen Führungsstils offenbar stark vom eigenen Vorgesetzten beeinflussen lassen. So besteht zwischen dem Stil des Chefs und dem eigenen Führungsstil eine signifikante und positive Korrelation. Beschäftigte scheinen demnach den Umgang ihres Vorgesetzten häufig anzunehmen und auf den Umgang mit eigenen Mitarbeitern zu übertragen. Auf der anderen Seite zeigen die Untersuchungsergebnisse ebenfalls, dass es so etwas wie einen Strudel der negativen Personalführung gibt: Legen Führungskräfte ein lautes und aggressives Verhalten an den Tag, zeigen sich unberechenbar, unüberlegt und impulsiv, so wird auch das nach unten weitergegeben – und kann so von der obersten Chefetage aus alle Mitarbeiter des Unternehmens erreichen. „Um Führungskulturen mit negativen Auswirkungen zu verhindern, müssen Vorgesetzte sich und ihren Führungsstil ständig analysieren und hinterfragen“, sagt Dr. Walter Jochmann, Geschäftsführer von Kienbaum. Und das funktioniere am besten durch regelmäßiges Feedback - sowohl vom Vorgesetzten als auch von den eigenen Mitarbeitern.

Die ganze Studie können Sie hier herunterladen.


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