Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Auf den Punkt gebracht: Mitarbeitergespräch

Meist zum Ende des Jahres stehen in Unternehmen die sogenannten Mitarbeitergespräche an. Zehn Tipps helfen, diese erfolgreich zu führen.

Die Gespräche können helfen, die Bindung zum Unternehmen und zum Team zu erhöhen und Mitarbeiter auf anstehende Herausforderungen einzuschwören. Vorgesetzte sollten sich die Zeit für konstruktive Gespräche nehmen. Diese zehn Tipps sollten sie berücksichtigen:

1. Für Ruhe sorgen
Für Mitarbeiter ist das jährliche Gespräch etwas Besonderes. Dafür sollte der Rahmen stimmen. Ein angenehmer Raum, bewusstes Ausschalten von Handys und anderen störenden Geräten sowie das Signal nach außen: Bitte nicht unterbrechen!

2. Respekt zeigen
Ein Getränk anzubieten, erleichtert den Einstieg. Der Zeitrahmen sollte ausreichend, aber klar abgesteckt sein. Beginnen Sie mit der Frage: Wie geht es Ihnen/dir?

3. Authentisch sein
Im Tagesgeschäft fällt einiges unter den Tisch. Und nicht immer stimmt der Ton. Jetzt lassen sich Missverständnisse klären und Verhaltensweisen hinterfragen. Je authentischer, desto offener verläuft das Gespräch.

4. Wichtiges ansprechen
Auch wenn es einen Gesprächsleitfaden gibt: Vorgesetzte sollten zügig auf das zu sprechen kommen, was ihnen wichtig ist. Was ist im vergangenen Jahr besser oder schlechter gelaufen?

5. Das Gespräch durch Fragen führen
Zur optimalen Leitung des Gesprächs eignen sich Fragen. Der Redeanteil des Mitarbeiters sollte etwa zwei Drittel betragen. So erhält der Vorgesetzte zahlreiche Informationen über seinen Mitarbeiter, mit welchen Problemen er sich auseinandersetzen muss oder welche Wünsche bestehen.

6. Konstruktive Kritik
Anhand von Beispielen aus dem Arbeitsalltag, können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern schildern, wie sie diese wahrnehmen. Dabei gilt es deutlich zu machen, wie deren Verhalten auf andere wirkt. Hieraus lassen sich Wünsche für die Zukunft ableiten.

7. Gemeinsame Wege finden
Zentraler Punkt des Mitarbeitergesprächs ist es, zu besprechen, wie beide Seiten Positives weiter fördern, Ziele im neuen Jahr angehen und Probleme lösen können. Vorgesetze sollten sich offen für Vorschläge zeigen und zugleich verbindlich, was die Ergebnisse betrifft.

8. Trennung von Beruf- und Privatleben
Falls private Themen aufkommen, etwa eine besondere familiäre Belastung, sollten Arbeitgeber sich explizit versichern, dass der Gesprächspartner sie einbeziehen möchte. Dies kann helfen, für ein konkretes Thema Lösungen zu finden, sollte aber darauf beschränkt bleiben.

9. Feedback einholen
Die Rückmeldungen des Teams lassen sich nutzen, um das eigene Führungsverhalten zu verbessern.

10. Aufwand geringhalten
Das gesprochene Wort sollte als verbindlich gelten. Falls es eine Seite für sinnvoll hält, können einzelne Punkte verschriftlicht und unterzeichnet werden – außer betriebliche Vorgaben verlangen ein Protokoll.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
 


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Praxis"

Archiv Durchsuchen


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit. Positionspapier öffnen


AGEV-Politik

 

 

 

 

 

 

Um unseren Mitgliedern, den zahlreichen Selbstständigen und Unternehmern, eine größere politische Stimme auf Bundesebene zu geben, arbeiten wir mit dem VGSD zusammen. Der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e. V. ist ein branchenübergreifender, bundesweit agierender Verein, der 2012 gegründet wurde.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

Alle Neuigkeiten zur DSGVO hier.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters