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Innovationsindikator: Deutschland hält Rang vier

Der neue Innovationsindikator hält sowohl erfreuliche als auch bedenkliche Nachrichten für die deutsche Wirtschaft bereit. So liegt die Bundesrepublik zwar weiterhin auf Rang vier von insgesamt 35 verglichenen Volkswirtschaften. Der Abstand zur Spitzengruppe jedoch wächst.

Im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) wurde auch für das Jahr 2018 wieder der sogenannte Innovationsindikator veröffentlicht. Anhand einer Reihe von Faktoren wird die Innovationsstärke von 35 Industrienationen untersucht. Deutschland belegt bei dem Vergleich wie schon im Vorjahr den vierten Rang. Der Abstand zu den besser platzierten Ländern Singapur, Schweiz und Belgien jedoch ist gestiegen. Verantwortlich für diesen Negativtrend macht die Studie den deutschen Mittelstand, dessen Innovationskraft, Umsetzungskompetenz und Innovationsoutput in diesem Jahr nur noch für Platz neun gereicht haben. Auch beim Bewertungskriterium Kooperation und Austausch kann die deutsche Wirtschaft nicht glänzen. Trotz des großen Abstands zur Spitzengruppe liegt Deutschland aber weiterhin vor Ländern wie Schweden oder den Vereinigten Staaten von Amerika. China, das nur Platz 25 des Innovationsindikators belegt, zeigt jedoch, dass man sich auf seinen Lorbeeren nicht ausruhen sollte: Die Innovationleistung des Landes steigt rund drei Mal so schnell wie die der Europäischen Union.

Quelle: digitaler-mittelstand.de


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