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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Heimat schlägt Job

Fachkräfte sind mit der Heimat verwurzelt, die sie nur widerstrebend verlassen. Weites Pendeln zur Arbeit oder ein Umzug wegen des Jobs lehnen viele kategorisch ab.

Insgesamt 2.000 Fachkräfte mit Berufsausbildung befragte das Portal „meinestadt.de“ zu den Themen Heimat, Arbeit und Jobsuche. Laut der Umfrage beschreiben über 60 Prozent „Heimat“ als 50 Kilometer Radius um den Geburtsort, wo Familie und Freunde wohnen. Diese Definition beeinflusst den Blick auf die Arbeitswelt. Die Arbeit muss nahe zum Wohnort liegen. Für 60 Prozent liegt die Schmerzgrenze für das tägliche Pendeln bei 30 Kilometern. So wohnen 86 Prozent nicht weiter als 30 Kilometer von ihrer Arbeitsstätte entfernt. Die Hälfte der 86 Prozent pendelt weitaus weniger: Bei dieser Gruppe liegen Wohnort und Büro nur bis zu neun Kilometer auseinander. Der Job richtet sich somit allzu oft nach der Heimat.

Die Heimatverbundenheit kommt ebenfalls in einer niedrigen Umzugsbereitschaft zum Ausdruck. 25 Prozent wären bereit, 30 Kilometer von der Heimat fortzuziehen. Mehr noch, 40 Prozent, lehnen einen Ortswechsel für die Arbeit strikt ab. Die befragten Arbeitnehmer bevorzugen Jobangebote in der Heimatregion. Über 80 Prozent der Fachkräfte mussten bisher keinmal oder sind erst einmal wegen eines Jobs umgezogen.

Für suchende Unternehmen ist dies eine besondere Herausforderung. Sie müssen sich als attraktiver Arbeitgeber in der Region positionieren, um Fachkräfte zu finden. „Im überregionalen Recruiting haben vor allem die Unternehmen eine Chance, die durch besondere Angebote das Ankommen in der neuen Umgebung erleichtern“, so Wolfgang Weber, Geschäftsführer von meinestadt.de.

Quelle: meinestadt.de
 


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