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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Arbeitsunfähig durch Heuschnupfen?

Mit dem Frühling kommt nicht nur die Sonne wieder vermehrt zum Vorschein. Auch der Pollenflug setzt ein und plagt viele allergische Menschen – privat wie beruflich. Doch: Kann Heuschnupfen Arbeitsunfähigkeit begründen?

Sobald der Winter zu Ende geht und die ersten warmen Tage Flussufer, Biergärten und Dachterrassen von Bürogebäuden füllen, beginnt für nicht wenige Menschen in Deutschland die unangenehmste Zeit des Jahres – die Heuschnupfenzeit. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts sind rund 15 Prozent der Erwachsenen im Laufe ihres Lebens von der saisonalen Allergie betroffen, die ständiges Niesen, juckende und brennende Augen, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen und Unkonzentriertheit hervorrufen kann. Doch: Sind von Heuschnupfen geplagte Arbeitnehmer durch die Symptome arbeitsunfähig? Die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern verändert sich je nach Tagesform – unabhängig von Erkrankungen. Gesundheitliche Probleme treten immer mal wieder auf, ohne dass man sich deshalb sofort krankmelden oder den Arbeitsplatz verlassen würde. Das ändert sich natürlich an dem Punkt, an dem die Krankheitssymptome derart zunehmen, dass der Beschäftigte seine Arbeit nicht mehr ausführen kann. Bei Heuschnupfen mit starken Symptomen gelten hier die gleichen Regelungen wie bei anderen Erkrankungen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Mitarbeiter dann arbeitsunfähig ist, wenn sein Zustand ihn außerstande setzt, die ihm nach dem Inhalt des Arbeitsvertrags obliegende Arbeit zu verrichten, oder wenn er die Arbeitsleistung nur unter der Gefahr erbringen kann, dass sich sein Gesundheitszustand verschlechtert (Urteil vom 29. Januar 1992, Aktenzeichen: 5 AZR 37/91). Keine Arbeitsunfähigkeit liegt vor, wenn die allergischen Symptome den Beschäftigten daran hindern, den Weg zur Arbeit zurückzulegen. Bei Zweifeln an der tatsächlichen Arbeitsunfähigkeit des Mitarbeiters liegt die Beweislast hier – wie auch bei allen anderen Fällen – beim Arbeitgeber.

Quelle: haufe.de


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