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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Startups denken über Umzug ins Ausland nach

Weil es in Deutschland an Kapital mangelt, denken viele deutsche Jungunternehmer über den Schritt ins Ausland nach. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Digitalverbandes Bitkom.

In 27 Prozent der deutschen Startups denkt man aufgrund schwieriger Finanzierungsmöglichkeiten über einen Umzug ins Ausland nach. Eine Studie der Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom kommt zu dem Ergebnis, dass nicht einmal jedem fünften Startup in Deutschland genügend Kapital für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung steht – im Schnitt liegt der Bedarf bei 3,2 Millionen Euro pro Jahr. Ebenfalls alarmierend: Die Entwicklung ist rückläufig. Weisen in diesem Jahr nur 18 Prozent der Startups hinreichende Kapitaldeckung auf, waren es im letzten Jahr immerhin noch 26 Prozent. „Wir haben in Deutschland in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten rund um Startups geschaffen. Gerade die Wachstumsfinanzierung mit ein- oder zweistelligen Millionenbeträgen ist aber unverändert schwierig“, sagt dazu Bitkom-Präsident Achim Berg, der vor allem die einseitige Fixierung auf die Gründungsphase kritisiert. Trotz der negativen Bestandsaufnahme geben sich die 300 befragten Startups mehrheitlich optimistisch. 39 Prozent glauben, die nötige Summe sehr wahrscheinlich noch einsammeln zu können. Weitere 42 Prozent halten das immerhin für eher wahrscheinlich.

Quelle: bitkom.org


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