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Minijobs: Dynamischere Regelung möglich

Das Bundeswirtschaftsministerium möchte die Verdienstgrenzen für Minijobber neu regeln. Mit einer Erhöhung des bisher bei 450 Euro liegenden Betrags möchte man Problemen durch künftige Erhöhungen des Mindestlohns vorbeugen.

Der bisher gescheiterte Versuch, die Minijob-Regelungen dynamischer zu gestalten, könnte bald doch noch von Erfolg gekrönt werden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat ein Eckpunktepapier zum dritten Bürokratieentlastungsgesetz veröffentlicht, in dem höhere Verdienstmöglichkeiten und eine Koppelung der Minijob-Bestimmungen an den Mindestlohn in Aussicht gestellt werden. In der Vergangenheit hatte es aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geheißen, man wolle eine Ausweitung der Verdienstgrenze vermeiden. Statt den Minijobs mehr Raum zu geben, sollten demnach mehr Menschen sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten nachgehen. Da aber mit einem steigenden Mindestlohn die leistbaren Arbeitsstunden in vielen Fällen notwendigerweise zurückgehen, soll die Verdienstgrenze um 50 Euro auf dann 500 Euro im Monat erhöht werden. So müssten viele Minijobber ihren Arbeitsstundenumfang auch nach den anstehenden Lohnerhöhungen nicht reduzieren und würden stattdessen mehr Geld verdienen. Das Bundeswirtschaftsministerium geht davon aus, dass bis zu 700.000 Menschen von der Neuregelung profitieren würden. Damit dieser Effekt auch in Zukunft anhält, sollen die Regularien rund um den Minijob dynamischer gestaltet und dauerhaft an die Entwicklung des Mindestlohns gekoppelt werden. Wann ein Gesetzgebungsverfahren zur Umsetzung der Eckpunkte geplant ist, wurde nicht bekanntgegeben.

Quelle: haufe.de


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