Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Hackerangriff - und dann?

Es trifft jeden, den Konzern, öffentliche Einrichtungen und auch den kleinen Handwerksbetrieb: Hacker schlagen immer häufiger zu. Was tun, wenn es passiert ist? 

Wenn Dateien sich von selbst verschieben und installieren, Fenster sich auf dem Desktop ohne eigenes Zutun öffnen oder der Prozessor ungewöhnlich viel arbeitet, sollten User alarmiert sein. Diese Merkmale weisen auf einen Angriff hin.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass bekannte Hackerangriffe oder auch ein Befall mit Schadsoftware grundsätzlich innerhalb von 72 Stunden der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde zu melden sind, wenn personenbezogene Daten betroffen sind. Personenbezogene Daten sind zum Beispiel Namen, Gesundheitsdaten, E-Mail-Adressen oder Kontoverbindungen. Wer die Frist nicht einhält, dem droht ein Bußgeld von 20.000 Euro.

Zusätzlich sind die betroffenen Personen so schnell wie möglich über die Datenpanne zu informieren. Mitzuteilen sind ebenfalls eine Beschreibung der Folgen und welche Maßnahmen getroffen wurden.

Notfallplan für Hackerangriff
Diese Schritte sind bei einer Datenpanne zu unternehmen:

  • Datenpanne feststellen
  • Risikoanalyse durchführen
  • Meldepflichten erfüllen
  • Maßnahmen zur Behebung der Datenpanne abstimmen
  • Betroffene informieren

Quelle: Ecovis
 


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Praxis"

Archiv Durchsuchen


informativ

AGEV-Unternehmertreff


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters