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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Datenschutz in Zeiten des Coronavirus

Die Deutsche Datenschutzkonferenz (DSK) als Gremium der zuständigen deutschen Aufsichtsbehörden hat sich mit datenschutzrechtlichen Themen rund um das Coronavirus beschäftigt. Wie sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit Infizierungen umgehen?

Nach Einschätzung von Datenschützern rechtfertigt die Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie die umfassende Speicherung personenbezogener Daten. Das berichtet das Onlinemagazin golem.de unter Berufung auf die Deutsche Datenschutzkonferenz (SDK). „So lange die Maßnahmen der Arbeitgeber und Dienstherren verhältnismäßig sind, steht der Datenschutz der Infektionsbekämpfung nicht im Weg. Denn die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger steht jetzt im Mittelpunkt“, so der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber.

Personenbezogene Daten von infizierten Personen oder solchen, die mit nachweislich infizierten Menschen in Kontakt standen, dürfen der DSK zufolge gespeichert und verarbeitet werden. Arbeitgeber dürften jedoch nicht alle Mitarbeiter darüber in Kenntnis setzen, welcher Kollege infiziert worden sei, ergänzt der baden-württembergische Datenschutzbeauftragte Stefan Brink. Um Stigmatisierungen zu vermeiden seien in einem entsprechenden Fall nur diejenigen Beschäftigten zu informieren, die durch vorigen Kontakt mit der infizierten Person ebenfalls gefährdet seien.

Die Daten müssten streng vertraulich behandelt und spätestens nach Abklang der Pandemie gelöscht werden. Doch nicht nur der Arbeitgeber hat nach Ansicht der Datenschutzbeauftragten Pflichten zur Eindämmung des Coronavirus. Auch ein jeder Arbeitnehmer habe die Verpflichtung, seinen Arbeitgeber über eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu informieren.


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