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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Aktuelle Umfrage: KMU meistern Pandemiefolgen

Eine Pleitewelle bleibt aus – Stand heute. Die Insolvenzgefahr für kleine und mittelständische Unternehmen ist deutlich gesunken. So lauten die aktuellen Ergebnisse des Corona-Barometers des Software- und IT-Dienstleisters DATEV.

Die deutsche Wirtschaft scheint mit einem blauen Auge (Stand Juli) durch die Pandemie gekommen zu sein. Die aktuellen Ergebnisse des Corona-Barometers der DATEV eG zeigen die niedrigste Insolvenzgefahr seit Beginn der Coronakrise an. Im Vergleich zur Befragung im vergangenen Februar hat sich das Risiko, in die Pleite zu rutschen, für kleine und mittelständische Unternehmen demnach halbiert. Seit dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr befragt DATEV regelmäßig Steuerberaterinnen und Steuerberater zu den Auswirkungen der Covid19-Krise auf die wirtschaftliche Situation in ihren Kanzleien und bei ihren mittelständischen Unternehmensmandanten.

„Gefährdungslage hat sich deutlich entspannt“

In der jüngsten Befragung für das DATEV-Corona-Barometer hat sich der durchschnittliche Anteil an Unternehmen, die ohne staatliche Hilfen als existenzgefährdet eingestuft werden, im Vergleich zur vorherigen Umfragewelle (Februar 2021) von 27 Prozent auf 13 Prozent mehr als halbiert. Der Anteil der befürchteten Marktaustritte trotz staatlicher Hilfen ging von vier Prozent auf zwei Prozent zurück. „Im Zuge der aktuellen, fortschreitenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich die Gefährdungslage in vielen Bereichen deutlich entspannt“, sagte Dr. Robert Mayr, CEO von DATEV. „Die Werte stellen den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung im April 2020 dar.“

Bisher berichten nur zwei Prozent der befragten Kanzleien über Insolvenzanträge ihrer Unternehmenskunden nach dem Auslaufen der ausgesetzten Insolvenzantragspflicht zum 30. April 2021. Meist sind lediglich vereinzelte Unternehmen betroffen. Auch perspektivisch rechnet nur rund jede fünfte Kanzlei (19 Prozent) mit einem Anstieg von Insolvenzanträgen. Eine deutliche Mehrheit (59 Prozent) glaubt nicht, dass die Anträge wesentlich zunehmen werden. Die Einschätzung, dass Unternehmen trotz staatlicher Hilfe die Krise nicht überstehen, wird vor allem damit begründet, dass sich die Höhe der Hilfen an falschen Kriterien bemisst (65 Prozent), nicht ausreichend ist (49 Prozent) beziehungsweise sich der betroffene Betrieb schon vor der Coronakrise in einer wirtschaftlich schwierigen Situation befand (42 Prozent). Als Grund wird von vielen (39 Prozent) zudem die verspätete Auszahlung der Hilfen genannt.

Quelle: TRIALOG


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