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E-Mail-Adresse zählt als Anschrift

Bei einer Urheberrechtsverletzung müssen YouTube und Google die E-Mail-Adresse des Nutzers preisgeben. Zu weiteren Informationen wie Telefonnummer oder IP-Adresse müssen sie keine Angabe machen. (Bildnachweis: pixabay.com)

Eine deutsche Filmverleihfirma verlangte wegen einer Urheberrechtsverletzung den Klarnamen und die Postanschrift eines YouTube-Nutzers, der Filme ohne Erlaubnis über die Plattform teilte. YouTube bzw. Google lagen die geforderten Informationen nicht vor. Daraufhin forderte der Filmverwerter eine Auskunft über E-Mail-Adresse, Telefonnummern und IP-Adressen. Es kam zur Klage, da die Video-Plattform die Daten nicht rausgeben wollte.

Das Landgericht Frankfurt am Main erklärte, dass unter dem urheberrechtlichen Auskunftsanspruch auch die E-Mail-Adresse fällt. Im digitalen Zeitalter gelte eine E-Mail-Adresse wie eine herkömmliche Anschrift. Telefonnummer und IP-Adresse seien vom Auskunftsanspruch ausgenommen.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Quelle: Schutt, Waetke Rechtsanwälte & Fachanwälte, Oberlandesgericht Frankfurt am Main


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.