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Gefälschte Abmahnbriefe im Umlauf

Dreiste Betrüger geben sich als Berliner Rechtsanwaltskanzlei aus und mahnen Bundesbürger ab. Sie verlangen für die Nutzung der Streaming-Plattform kinox.to 900 Euro von ihren Opfern. Was sollten Geschädigte jetzt tun?

Die angeblichen Anwälte werfen dem Empfänger der Abmahnung eine Urheberrechtsverletzung vor, nach der dieser illegalerweise die Streaming-Plattform genutzt haben soll. Im Auftrag der 20th Century Fox Ltd. fordern die Verfasser der Abmahnung die Geldsumme ein. Kommt der Empfänger der Zahlungsaufforderung nicht nach, erhalten manche Betroffene Anrufe. Die Verbraucherzentralen mahnen, dass man sich nicht unter Druck setzen lassen und nicht zahlen sollte.

Mehrere Verbraucher haben identische Abmahnschreiben erhalten, mit gleichem Aktenzeichen. Details, etwa zu IP-Adresse und Zeitraum, in dem die Straftat begangen worden sein soll, fehlen. Eine Prüfung hat ergeben, dass die Kanzlei nicht existiert und ihre Webseite eine Fälschung ist. Empfänger sollten die Schreiben ignorieren und nicht zahlen. Bei der Polizei können Betroffene Anzeige erstatten.

Im Zweifel können Empfänger einer Abmahnung sich bei den Rechtsanwaltskammern über die Absender informieren. Sind die Rechtsanwälte, die im Schreiben aufgeführt werden, nicht bekannt, deutet dies auf eine gefälschte Abmahnung hin.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V.
 


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.