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Prepaid-Restguthaben zurückholen

Mobilfunkverträge auf Prepaid-Basis bieten eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Langzeitverträgen. Wer jedoch seinen Prepaid-Vertrag länger nicht nutzt, erhält in der Regel die Kündigung. Das eingezahlte Guthaben lässt sich nicht mehr nutzen. Was viele nicht wissen: Das Restguthaben lässt sich auch nach Vertragsende auszahlen.

Läuft der Prepaid-Vertrag aus, weil kein Guthaben regelmäßig aufgeladen oder es nur zu selten genutzt wurde, bleibt häufig ein Restguthaben bestehen. Auch wenn der Kunde kündigt, kann dies der Fall sein. Da der Mobilfunkanbieter die Bankverbindung des Kunden nicht kennt, erhält dieser das Restguthaben nicht automatisch ausgezahlt. 

In der Vergangenheit behielten manche Anbieter das Guthaben einfach ein. Sie erklärten über ihre AGB, dass das Restguthaben bei Vertragsende verfällt. Der Bundesgerichtshof entschied 2011, dass solche Klauseln unzulässig sind. Der Kunde hat einen Anspruch auf Auszahlung. Es gilt jedoch zu beachten, dass der Anspruch verjährt: Drei Jahre nach Einzahlung zum Jahresende bzw. drei Jahre nach Kündigung kann der Kunde sein Geld nicht mehr zurückfordern.

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V. weist darauf hin, dass der Anbieter für die Rückzahlung des Prepaid-Restguthabens keine Gebühr erheben darf. Die Verbraucherschützer haben einen Musterbrief aufgesetzt, um die Erstattung einzufordern. Hier können Sie das Schreiben herunterladen.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e. V.


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.