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DSGVO: Antwort aus den USA?

Die USA bereiten offenbar ein landesweit einheitliches Datenschutzgesetz vor. Unter anderem möchte die Regierung so einen Flickenteppich an Datenschutzregeln verhindern. Darüber berichtet die Washington Post.

Nachdem der US-Bundesstaat Kalifornien ein eigenes Datenschutzgesetz beschlossen hat, wird nun eine Reaktion aus Washington D.C. erwartet. So berichtet die Washington Post von einem Treffen zwischen Regierungsmitarbeitern und Vertretern von Facebook, Google, Verbraucherschutzorganisationen und Internet-Providern. Gemeinsam soll eine Basis für die „richtige Balance zwischen Privatsphäre und Wohlstand“ gefunden werden, wie eine Sprecherin des Weißen Hauses bestätigt hat.

Gesetzesvorhaben bisher stets gescheitert

Nachdem eine Datenschutzrichtlinie bisher unter anderem am Widerstand einflussreicher US-Unternehmen gescheitert war, scheinen die Karten nun neu gemischt zu sein. Einerseits möchte man verhindern, dass weitere US-Bundesstaaten nachziehen und dafür sorgen, dass Unternehmen innerhalb der USA mehrere Datenschutzgesetze zu beachten haben. Außerdem haben die Datenskandale um Cambridge Analytica, Facebook und Yahoo auch in Nordamerika für Aufsehen gesorgt.

US-Version der DSGVO?

Ebenfalls einen Anteil an der neuen Diskussion dürfte die Europäischen Union und deren neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) haben. Diese gilt auch für in Europa arbeitende US-Unternehmen. Ein Gegengewicht zu den strengen europäischen Richtlinien könnte sowohl im Interesse der US-Regierung, als auch im Interesse vieler Unternehmer sein. Dazu müsste es jedoch zuerst eine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern geben.

Quelle: Heise Online


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Prozent des EU-Durchschnitts erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf im Jahr 2016 in Luxemburg, ausgedrückt in Kaufkraftstandards. Das zeigen Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Danach folgten Österreich und Deutschland mit 126 bzw. 123 Prozent. Das niedrigste BIP pro Kopf hatten Kroatien und Bulgarien mit gerade einmal 59 bzw. 48 Prozent des EU-Durchschnitts.