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Belgisches Ministerium möchte Google verklagen

Google hat mit seinem Dienst Google Maps inzwischen große Teile der Erde erfasst. Manche Orte sollten nach Ansicht einiger staatlicher Behörden allerdings lieber geheim bleiben. Weil Google sich dem nicht fügt, will das belgische Verteidigungsministerium den Konzern nun verklagen. 

Die Vorzüge von Googles Kartendienst Google Maps sind den meisten Menschen bekannt. Metergenau kann jede Stadt, jede Straße und fast jedes Gebäude von zuhause oder von unterwegs aus betrachtet werden. Zur Urlaubsvorbereitung, Routenplanung oder Navigation wird Google Maps millionenfach genutzt. Die dem zugrundeliegende genaue Erfassung der Erde ist allerdings nicht überall erwünscht. Einige staatliche Organe beklagen sich über die zu genaue Darstellung sensibler Infrastruktur. So hat das belgische Verteidigungsministerium Google darum gebeten, mehrere Orte wie etwa Militäreinrichtungen bei Google Maps unkenntlich zu machen. Weil der US-Konzern dieser Bitte nicht nachgekommen ist, möchte das Ministerium nun Klage einreichen. Neben den Auseinandersetzungen bezüglich sensibler Infrastruktur ist Google auch in Sachen Datenschutz nicht mit allen Staaten einig. Die südkoreanische Regierung hat der Alphabet-Tochter verboten, koreanisches Kartenmaterial im Ausland zu speichern.

Quelle: Heise Online


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