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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Ab 2019 wieder paritätische Krankenversicherungsbeiträge

Laut Entwurf des Versichertenentlastungsgesetzes sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ab dem 1. Januar 2019 wieder zu gleichen Teilen den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten. Damit beteiligen sich auch die Arbeitgeber an der Finanzierung des Zusatzbeitrags, der bisher nur von den Versicherten erhoben wird.

Das Gesetz soll die Versicherten um acht Milliarden Euro jährlich entlasten. Für die Arbeitgeber steigen hingegen die Personalkosten. Selbstständige, die in der GVK versichert sind, sollen ebenfalls entlastet werden. Der monatliche Mindestbeitrag soll ab 2019 auf rund 171 Euro halbiert werden. Immer noch zuviel, meint Dr. Andreas Lutz, Vorstandsvorsitzender des Verbandes der Gründer und Selbstständigen Deutschland (VGSD) e. V. Denn laut Lutz zahlen Selbstständige dann immer noch um mindestens 20 Prozent überhöhte Beiträge.

Zudem sollten gesetzliche Krankenkassen unklare Mitgliedschaften beenden. Diese liegen vor, wenn ein Versicherter keine Beiträge zahlt und sich nicht abmeldet. Diese Fälle wurden bisher zu Höchstbeiträgen weiter versichert, wodurch hohe Beitragsschulden entstanden. Auf Grund dieser Rückstände erhielten vor allem Ortskrankenkassen fragwürdige Zuwendungen aus dem Gesundheitsfonds. Gesundheitsminister Jens Spahn möchte deshalb, dass die Kassen jetzt ihre „Karteileichen“ rückwirkend bis zum Jahr 2013 bereinigen und faktisch nicht vorhandene Mitgliedschaften beenden.


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