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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Illegale Telefonwerbung nimmt zu

Immer wieder werden Menschen von unerwünschten Werbeanrufen gestört. Wie die Bundesnetzagentur nun bekannt gab, steigt die Zahl der Beschwerden über verbotene Telefonwerbung.

Sogenannte Cold Calls – ungebetene Anrufe zu Werbezwecken – sind in Deutschland verboten. Die Probleme solcher Belästigungen oder sogar ungewollt zustande gekommener Verträge werden dennoch immer größer. Wie die Bundesnetzagentur zum Jahresende bekannt gab, gingen im Jahr 2018 58.000 schriftliche Beschwerden wegen unerlaubter Telefonwerbung ein. Im Vorjahr waren es 52.000 Beschwerden und 2016 sogar nur 27.000. Wann ein Telefonanruf zu Werbezwecken erlaubt ist, ist in Deutschland klar geregelt: Ohne eine im Vorfeld gegebene ausdrückliche Zustimmung darf niemand zwecks Werbung angerufen werden. Unternehmen sollten sich über die rechtliche Situation und etwaige Konsequenzen im Klaren sein – im zurückliegenden Jahr hat die Bundesnetzagentur insgesamt Bußgelder in Höhe von 1,1 Millionen Euro verhängt. 800.000 Euro davon entfallen auf Werbung im Bereich der Energieversorgung. Zwei Mal sprach die Bundesnetzagentur das höchstmögliche Bußgeld von 300.000 Euro gegenüber zwei Energieunternehmen aus. Zudem wurden zahlreiche Maßnahmen gegen unerlaubte SMS- und Fax-Werbung, irreführende Pop-up-Fehlermeldungen, unseriöse Gewinnmitteilungen, Auskunftsdienstemissbrauch, Routerhacking, gefälschte Stellenangebote sowie Verstöße gegen Preistransparenzvorschriften angeordnet.

Quelle: Bundesnetzagentur


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