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Google legt Einspruch gegen DSGVO-Bußgeld ein

Die französische Datenschutzbehörde hat ein Bußgeld in Höhe von 50 Millionen Euro gegen Google verhängt. Der Konzern hat angeblich gegen europäische Datenschutzregeln verstoßen. Google widerspricht den Anschuldigungen und kündigt Einspruch an.

Google hat angekündigt, sich gegen ein Bußgeld der französischen Datenschutzbehörde zur Wehr setzen zu wollen. Die Commission Nationale de l’Informatique et des Libertés (CNIL) verlangt vom US-Konzern 50 Millionen Euro wegen Verstößen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DGSVO). So stellten die französischen Datenschützer fest, dass Google seine Kunden beim Anlegen neuer Google-Konten auf Android-Geräten nicht hinreichend über die „Zwecke der Datenverarbeitung, die Aufbewahrungsfristen oder die Kategorien von personenbezogenen Daten, die für die Personalisierung von Anzeigen verwendet werden“ informiert. Zudem verteile das amerikanische Unternehmen die Informationen unerlaubt auf mehrere Dokumente. Die Zustimmungen sind bei Google teilweise voreingestellt und erst nach der Bestätigung vollständig einsehbar und zu verändern. Die von der DSGVO geforderte „Eindeutigkeit“ läge damit nicht vor.

Google weist auf Gefahren hin

Google widerspricht: „Wir haben hart daran gearbeitet, einen DSGVO-Zustimmungsprozess für personalisierte Anzeigen zu schaffen, der so transparent und unkompliziert wie möglich ist, basierend auf regulatorischen Vorgaben und Tests des Nutzererlebnisses.“ Und weiter: „Wir sind auch besorgt über die Auswirkungen dieser Entscheidung auf Verlage, Autoren von Originalinhalten und Technologieunternehmen in Europa und darüber hinaus. Aus all diesen Gründen haben wir uns nun entschlossen, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.“ Wie genau diese von Google befürchteten Folgen für Anbieter von Inhalten sowie Technologieunternehmen aussehen könnten, verrät das Unternehmen nicht.

Quelle: zdnet.de


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