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Axel Springer klagt erneut gegen Adblocker

Die Axel Springer SE unternimmt einen neuen Versuch zum Verbot von bestimmten Adblockern. Nachdem der Konzern im vergangenen Jahr mit einer Klage wegen unlauteren Wettbewerbs gescheitert war, lautet das Argument in der neuen Klage: Verstoß gegen das Urheberrecht.

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde an dieser Stelle über das Scheitern des Axel-Springer-Verlags beim Kampf gegen Adblocker berichtet. Die Berliner Verlagsgruppe hatte gegen den führenden Adblock-Anbieter Eyeo Klage beim Bundesgerichtshof (BGH) eingereicht. Die Begründung lautete damals auf unlauteren Wettbewerb – und wurde vom BGH zurückgewiesen. Nachdem der Springer-Konzern unmittelbar nach dem Urteil Verfassungsbeschwerde angekündigt hatte, geht man nun einen anderen Weg und klagt vor dem Hintergrund geltenden Urheberrechts. Claas-Hendrik Soehring, Leiter der Abteilung Medienrecht bei Axel Springer, dazu: „Werbeblocker verändern die Programmiercodes von Webseiten und greifen damit direkt in das rechtlich geschützte Angebot von Verlagen ein. Das werden wir nicht hinnehmen.“ Der Beklagte kann diese Begründung überhaupt nicht nachvollziehen. Eyeo-Sprecherin Laura S. Dornheim nennt die Vorwürfe „fast schon absurd“ und widerspricht: „Es braucht nicht viel technisches Verständnis, um zu verstehen, dass es durch ein Browser-seitiges Plugin gar nicht möglich ist, irgendetwas auf Springers Servern zu modifizieren.“ Das Landgericht Hamburg wird sich nun der Sache annehmen.

Quelle: Spiegel Online


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