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Google erhält Rechnung von VG Media

Die VG Media möchte eine Umsatzbeteiligung in Höhe von 1,24 Milliarden Euro für die vergangenen fünf Jahre von Google erhalten. Dazu beruft sich die Verwertungsgesellschaft auf das neue europäische Leistungsschutzrecht.

Kurz nach dem Beschluss des neuen Leistungsschutzrechtes verlangt die Verwertungsgesellschaft (VG) Media offenbar einen Milliardenbetrag von Google. Die „Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Sendeunternehmen und Presseverlegern mbH“, wie die VG Media mit vollem Namen heißt, war zuletzt immer wieder vor Gericht gegen Google gescheitert. Nach Informationen von faz.net verlangt die VG Media nun unter Berufung auf die neue Urheberrechtsrichtlinie für die Verlinkung von Medieninhalten im Zeitraum vom 1. August 2013 bis zum 31. Dezember 2018 insgesamt 1,24 Milliarden Euro. Errechnet wurde der Betrag angeblich auf Grundlage des von Google erzielten Umsatzes von 24,77 Milliarden Euro im genannten Zeitraum. Die Verwertungsgesellschaft nimmt für die von ihr vertretenen Presseverlage sowie privaten Fernseh- und Rundfunksender fünf Prozent Beteiligung in Anspruch. Laut einer Analyse von golem.de würde in diesem Fall vor allem der Axel-Springer-Verlag profitieren. Interessant sind Zeitpunkt und Ausgang der Anspruchsstellung auch deshalb, weil die EU-Richtlinie bisher noch gar nicht in nationales und damit ausführendes Gesetz umgesetzt worden ist.


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