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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
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Online-Werbung: Quellensteuer vom Tisch

Die bayerische Finanzverwaltung hat die Besteuerung von Online-Werbung geprüft. Aus dem Bayerischen Finanzministerium kam nun das Dementi.

Für viele Betriebe ein Schreckgespenst: Werbekunden von ausländischen Online-Plattformen sollten herangezogen werden, um auf die Anzeigenschaltung Quellensteuer zu zahlen – sieben Jahre rückwirkend.

Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker fuhr nach Berlin, um den Sachverhalt auf Bund-Länder-Ebene zu klären. „Jetzt steht endgültig fest, dass inländische werbetreibende Unternehmen keinen Steuereinbehalt bei Onlinewerbung vornehmen müssen“, erklärte Füracker. Der Minister war gegen die Erhebung der Quellensteuer, da sie zu erheblichem bürokratischem Mehraufwand führen würde. Außerdem würden die Steuernachforderungen die heimischen Unternehmen unnötig belasten.

„Nach der Entscheidung der EU, die Besteuerung von Digitalkonzernen auf globaler Ebene der OECD zu regeln, haben Bund und Länder gleichfalls erkannt, dass nationale Regelungen zulasten der Onlinewirtschaft der falsche Weg wären“, begrüßt Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh), die Entscheidung der Finanzminister.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat,  Bundesverband E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh)


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