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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Rentner können sich Rückkehr in Beruf vorstellen

Viele Rentner in Deutschland können sich die Rückkehr in den Beruf vorstellen. Der Verband Die Jungen Unternehmer sieht darin eine Chance vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen und fordert die Politik dazu auf, die Wünsche ernst zu nehmen.

24,1 Prozent der Rentner und Pensionäre können sich eine Rückkehr in den Beruf vorstellen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Wirtschaftsverbands Die Jungen Unternehmer unter 2000 Personen ergeben. Der Verband sieht in den Umfrageergebnissen eine Chance für mittelständische Unternehmen, dem Fachkräftemangel zu entgegnen. Bundesvorsitzende Sarna Röser rechnet vor: „Das Gras ist auch bei der Rente auf der anderen Seite grüner: Erst will man unbedingt in Rente und wenn es soweit ist, doch zurück ins Arbeitsleben. Ob ein Rentner arm oder reich ist, spielt dabei keine Rolle […]. Bei etwa 20 Millionen Rentnern wären das fünf Millionen potenzielle Arbeitnehmer, die den Fachkräftemangel eindämmen könnten.“

Kooperation von Konzernen und KMUs denkbar

Neben der Tatsache, dass viele Rentner gerne wieder arbeiten würden, macht Röser noch ein weiterer Fakt Hoffnung: Viele große Unternehmen möchten genau die Arbeitnehmer nicht mehr anstellen, deren Kompetenz kleinere Firmen gut gebrauchen könnten. Eine Kooperation zwischen Großkonzernen und dem Mittelstand könnte den einen Abfindungszahlungen ersparen – und den anderen erfahrene Mitarbeiter bescheren. In jedem Fall sehen Die Jungen Unternehmer in den Ergebnissen ihrer Studie einen Appell an die Politik: „Wenn doch viele Rentner zurück ins Berufsleben wollen, obwohl sie es finanziell nicht mehr nötig hätten, muss die Politik dafür Wege schaffen. So könnte eine Transfergesellschaft oder die Agentur für Arbeit diese Menschen auf ihren Wunsch hin weiterbilden und weitervermitteln. In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen wären sie eine wertgeschätzte Verstärkung“, so Sarna Röser.

Hier können Sie die Studie einsehen.


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