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KfW: Stimmung im Mittelstand leicht gedrückt

Wirtschaftsvertreter geben im aktuellen Mittelstandsbarometer der KfW ein wechselhaftes Stimmungsbild zu Protokoll. Verantwortlich für die Schwankungen machen die Autoren weltweite Unsicherheiten in Fragen der Wirtschaftspolitik.

Das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbarometer der Kreditbank für Wiederaufbau (KfW) zeichnet ein durchwachsenes Bild von der Stimmung im deutschen Mittelstand. Der Rückgang der Gesamtzufriedenheit ist dabei auf nur einen einzigen, schlechter gewordenen Faktor zurückzuführen: die Beurteilung der laufenden Geschäfte. Alle anderen Parameter – so auch die Geschäftserwartungen – weisen keinen negativen Trend auf. Anders sieht es beim Blick auf größere Unternehmen aus. Schon seit Mitte des letzten Jahres ist die Stimmung laut Mittelstandsbarometer nicht gut; im April ist sie nun nochmal schlechter geworden. Besonders gute Entwicklungen gibt es hingegen erneut in der Bau-Branche. Erneut bescheinigen die Bauunternehmer eine steigende Stimmung und verteidigen damit den Platz an der Spitze. Verantwortlich für die wechselhafte Stimmung macht die KfW wirtschaftspolitische Unsicherheiten: „Die Stimmung in der Wirtschaft ist derzeit wechselhaft - und das ist kein Wunder. Unwägbarkeiten wie der andauernde Brexit-Prozess oder die wankelmütige US-Handelspolitik belasten zusammen mit der Verlangsamung der globalen Wirtschaftsdynamik insbesondere die Industrie und halten die Erwartungen gedrückt“, sagt Dr. Klaus Borger, Deutschlandexperte bei KfW Research. So bleibe die Stimmung gedrückt und ein Abschwung zu erwarten. Von einer Rezession indes möchte Borger dank der soliden Binnenwirtschaft nicht sprechen.

Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer können Sie hier herunterladen.

Quelle: presseportal.de


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