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Schulze: Digitalisierung zum Umweltschutz nutzen

Bundesumweltministerin Svenja Schulze gibt dem Thema Digitalisierung einen grünen Anstrich. Auf der re:publica in Berlin wirbt die Sozialdemokratin für „grünes Coden“, eine Umweltdatencloud und ein Recht auf Reparatur.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat im Rahmen der re:publica in Berlin auf die möglichen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Umwelt hingewiesen. Sie befürchtet einen gesteigerten Konsum, höhere Energiekosten und mehr Verkehr. Deshalb fordert die Ministerin klare Regeln, um aus der Digitalisierung das Beste für die Gesellschaft herauszuholen und negative Entwicklungen zu verhindern. Unter dem Titel „Umwelt in die Algorithmen!“ hat Schulze „Eckpunkte für eine umweltpolitische Digitalagenda“ ihres Hauses vorgestellt, in denen unter anderem der freie Zugang zu Umweltdaten und die digitale Verfolgung von Rohstoffen gefordert werden. „Wir wollen [...] Technologien dazu nutzen, dass Unternehmen Rechenschaft über die soziale und ökologische Wirkung ihrer Produkte ablegen“, sagt die SPD-Politikerin dazu und fordert neben besserer Kontrolle auch ein „Right to repair“ nach amerikanischem Vorbild. In den USA dürfen Systeme zum digitalen Rechtekontrollmanagement (DRM) seit vergangenem Jahr legal ausgehebelt werden, um ein rechtmäßig erworbenes Gerät reparieren zu können. Auch die Förderung von nachhaltiger Informationstechnik in der Ausbildung von IT-Experten und „grünes Coden“ stehen auf der Agenda des Umweltministeriums. Den Blick richtet Schulze bei all dem nicht nur in die ferne Zukunft. Auch zur aktuellen Debatte um den Ausbau der 5G-Infrastruktur hat der Zehn-Punkte-Plan etwas beizutragen. So hätten „die Einhaltung von Grenzwerten und der Schutz der menschlichen Gesundheit oberste Priorität“. Dazu werde man darauf achten, „dass elektromagnetische Felder auf das Notwendige beschränkt werden“. Ebenso zum Schutze von Umwelt und Verbrauchern möchte das Umweltministerium dem wachsenden Onlinehandel begegnen. Umweltfreundliche Verpackungen und nachhaltige Alternativen bei der Belieferung sollen gefördert werden.

Quelle: Heise Online


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