Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Google beendet Zusammenarbeit mit Huawei

Nachdem Google angekündigt hat, die Zusammenarbeit mit Huawei zu beenden, stellt sich für deutsche Nutzer der chinesischen Smartphones die Frage danach, wer rechtlich zu belangen sein könnte. Die Verbraucherzentrale macht Nutzern von Honor-Smartphones wenig Hoffnung. (Bildnachweis: pixabay.com)

Donald Trump hat „Telekommunikationsnotstand“ ausgerufen. Der US-Präsident äußert Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem „sehr gefährlichen“ chinesischen Unternehmen Huawei. Verschiedene US-Konzerne haben daraufhin angekündigt, ihre Zusammenarbeit mit dem Smartphone-Hersteller zu beenden – so auch Google. Für Nutzer der Huawei-Geräte hat das nun unangenehme Konsequenzen, weil auch das bisher von Huawei eingesetzte Betriebssystem Android aus dem Hause Google stammt. „Wir halten uns an das jüngst erlassene Dekret und überprüfen die damit verbundenen Implikationen. Nutzerinnen und Nutzer unserer Dienste können mit ihren Huawei-Geräten weiterhin auf den Google Play Store und die Sicherheitsvorkehrungen von Google Play Protect zurückgreifen“, sagt Googles deutscher Unternehmenssprecher Kay Oberbeck. Auch Huawei sichert seinen Kunden die Versorgung mit notwendigen Sicherheitsupdates zu, wird aber in neuen Modellen kein Android mehr installieren. Für diejenigen, die bereits ein Smartphone des chinesischen Herstellers haben, bleibt es aber bei überwiegend schlechten Nachrichten: Verschiedene Apps könnten schon bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Verbraucherzentrale gibt an, rechtliche Ansprüche seien im Zweifel nicht an den Händler, bei dem das Smartphone gekauft wurde, oder an Google zu stellen, sondern allenfalls an Huawei bzw. den Gerätehersteller Honor selbst. Zwar bestehe kein Recht darauf, immer die neuste Version eines Betriebssystems nutzen zu können. Der Hersteller sei jedoch dafür verantwortlich, „dass Kunden durch etwaige Softwarefehler keine Schäden entstehen oder zumindest für einen angemessenen Nutzungszeitraum weiterhin die sichere Nutzung der Geräte möglich ist.“


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Recht"

Archiv Durchsuchen


informativ

Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

  • Die deutsche Datenschutzkonferenz (DSK) will Apps prüfen, die das Software-Development Kit (SDK) von Facebook nutzen.
  • Recht auf Vergessenwerden: Aus Art. 17 Abs. 1 DSGVO folgt Anspruch auf Unterlassung der Verarbeitung personenbezogener Daten für die Zukunft.
  • Leitlinien zur Datenübertragung im Rahmen von Asset Deals veröffentlicht.

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters