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WhatsApp verbietet Newsletter

Der Messengerdienst WhatsApp verbietet das Versenden von Massennachrichten und Newslettern in seinen Chats. Bei Verstoßen will der Konzern juristische Schritte einleiten.

WhatsApp hat weltweit etwa 1,5 Milliarden aktive Nutzer, mehr als die Hälfte der Deutschen nutzt die Messenger-App täglich. Nun hat das US-Unternehmen seine FAQ geändert und weist darauf hin, ab dem 7. Dezember 2019 rechtliche Schritte gegen Nutzer einleiten zu wollen, die „mit automatisierten Nachrichten, Massennachrichten oder einer nicht personenbezogenen Verwendung gegen unsere Nutzungsbedingungen verstoßen oder andere Personen bei diesem Missbrauch unterstützen“. Für Unternehmen besonders wichtig ist der zusätzliche Hinweis, dass auch die WhatsApp Business App und die WhatsApp Business API „nicht für den Massenversand oder den automatisierten Nachrichtenaustausch bestimmt“ sind. Zwar möchte der Chat-Anbieter auch weiterhin besondere Funktionen für Unternehmen anbieten. Diese würden aber auf direktere Kommunikation ausgerichtet sein und sollen beispielsweise zum Beantworten von Kundenanfragen dienen. Zuletzt hatten indische Anbieter damit geworben, WhatsApp-Restriktionen zu Wahlkampfzwecken für seine Kunden umgehen zu können.

In Deutschland werden derweil Warnungen vor aktuellen Phishing-Versuchen herausgegeben. Kriminelle behaupten in E-Mails an WhatsApp-Nutzer, ihr Abonnement würde in Kürze ablaufen und müsse verlängert werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt davor, die E-Mails zu öffnen bzw. Links im Text der Nachrichten anzuklicken.

Quelle: golem.de


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