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Internetrecht: Strafen für Gromming-Versuch

Die Bundesregierung strafft die Zügel beim Kinderschutz im Internet. Um Kinder besser vor sexueller Belästigung zu schützen, steht künftig bereits der Kontaktversuch unter Strafe.

Behörden konnten bisher kaum gegen Täter vorgehen, wenn diese glaubten, mit einem Kind zu kommunizieren, tatsächlich aber mit verdeckten Ermittlern oder Eltern Kontakt hatten. Um diese gesetzliche Lücke zu schließen, hat das Kabinett den Gesetzentwurf zur Einführung der Versuchsstrafbarkeit beim Cybergrooming beschlossen. Als Cybergrooming wird die gezielte digitale Kontaktaufnahme von Erwachsenen zu Minderjährigen zur Anbahnung sexueller Kontakte bezeichnet. Somit steht künftig bereits die Absicht unter Strafe.

Derzeit können Richter Freiheitsstrafen von drei Monaten bis fünf Jahre verhängen, wenn Erwachsene Kinder beispielsweise eine Nachricht schicken, um diese zu sexuellen Handlungen zu verleiten.

Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, CSU/CSU-Bundestagsfraktion
 


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