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Amazon muss Google-Werbung ändern

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dem Outdoor-Ausrüster Ortlieb in einem Rechtsstreit mit Amazon Recht gegeben. Das Unternehmen hatte geklagt, weil Amazon seinen Nutzern irreführende Angebote angezeigt hatte, durch die Ortlieb sich benachteiligt sah.

Suchen potenzielle Käufer via Google nach Ortlieb-Fahrradtaschen, erscheint in der Ergebnisliste eine Amazon-Anzeige mit verlinkten Angebotslisten. In diesen Listen jedoch befinden sich neben Ortlieb-Produkten auch ähnliche Angebote von Konkurrenzunternehmen. So jedenfalls ist es bisher. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun ein Urteil des Landgerichts Mainz bestätigt, nach dem dieses Vorgehen irreführend und somit rechtswidrig ist. Zwar sei es generell nicht verboten, neben den Marken-Produkten auch solche von Wettbewerbern aufzulisten und dabei die Marke für die Werbung zu verwenden. Die Interessen des Markeninhabers müssten aber gewahrt bleiben, so der BGH. Weil der Käufer beim Anklicken des Amazon-Links davon ausgehe, ausschließlich Produkte der Firma Ortlieb vorgeschlagen zu bekommen, würden deren berechtigte Interessen hier verletzt werden. Der Bundesgerichtshof schützt mit diesem Urteil einerseits deutsche Unternehmen, die oftmals wenig Einfluss auf das Vorgehen der großen US-Internetfirmen haben. Andererseits wird der Einkauf im Internet für die Verbraucher ein Stück transparenter.

Quelle: haufe.de


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