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DSGVO: Strafe für österreichische Post

Die österreichische Datenschutzbehörde hat eine Millionenstrafe gegen die österreichische Post verhängt. Diese hatte durch die Sammlung von Kundendaten gegen geltendes Datenschutzrecht verstoßen.

Die österreichische Post soll auf gleich mehreren Wegen gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstoßen haben. Einerseits soll die Post Daten zur Parteiaffinität von 2,2 Millionen Menschen gespeichert haben. Andererseits sollen Informationen zur Frequenz von Paketlieferungen und Angaben über die Umzugshäufigkeit von Personen für Marketing-Zwecke verwendet worden seien. Deshalb hat die Datenschutzbehörde nun eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 18 Millionen Euro gegen die österreichische Post verhängt.

Die Frage ist eine, die auch in der digitalen Welt schon zu Kontroversen geführt hat: Geht es hier tatsächlich um personenbezogene Daten? Die Post hält die Entscheidung der Behörde „für inhaltlich falsch und die verhängte Strafe für völlig überzogen. Wir haben stets betont, dass es sich bei den Prognosen um statistische Hochrechnungen und nicht um tatsächliche persönliche Daten handle, die Daten schon gelöscht sind und darüber hinaus diese Entscheidung zu einer Ungleichbehandlung zwischen der Post und Datenverarbeitung durch Internetfirmen führt“, wird  Stefan Prochaska, Anwalt der Post, beim Kurier zitiert.

Quelle: netzpolitik.org

 


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