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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Mindestlohn, Minijob und Azubis

Zum 1. Januar 2020 steigt der gesetzliche Mindestlohn. Unternehmer, die Minijobber beschäftigen, müssen reagieren. 

Pro Zeitstunde gilt ab Januar der Mindestlohn von 9,35 Euro. Durch die Steigerung sinkt die maximale Arbeitszeit pro Monat. Damit Arbeitgeber die 450-Euro-Grenze einhalten, darf der Angestellte maximal 48,1 Stunden arbeiten. Zuvor waren es noch 48,9 Stunden (9,19 Euro x 48,9 = 449,39 Euro) pro Monat.

Auch bei den Auszubildenden müssen Arbeitgeber künftig eine Art Mindestlohn zahlen, die Mindestausbildungsvergütung. Sie gilt für neu abgeschlossene Ausbildungsverträge in 2020. Die Vergütung ist gestaffelt:

  • Im ersten Ausbildungsjahr sind es 515 Euro pro Monat,
  • im zweiten Ausbildungsjahr steigt die Vergütung um 18 Prozent auf 608 Euro
  • im dritten Ausbildungsjahr steigt sie um 35 Prozent auf 695 Euro und schließlich
  • im vierten Ausbildungsjahr sogar um 40 Prozent auf 721 Euro.

In Betrieben, die nach Tarifvertrag ihre Azubis vergüten, hat dieser Vorrang vor der Mindestvergütung.

Quelle: Ecovis


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