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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Änderung bei steuerfreien Aufwendungen

Seit Jahresbeginn können Arbeitgeber ihren Angestellten nicht mehr ohne Weiteres steuerfreie Gutscheine oder Geldkarten aushändigen. Es gibt einen neuen Sachlohnbegriff.

Der Gesetzgeber muss laut Rechtsprechung klar zwischen Sachbezug und Geldleistung unterscheiden. Daher hat er den Sachlohnbegriff neu geregelt. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass manche Leistungen nicht mehr begünstigt sind. Die gute Nachricht ist: Die 44 Euro-Freigrenze bleibt erhalten. Arbeitgeber können also ihren Mitarbeitern in dieser Höhe weiterhin steuer- und sozialversicherungsfrei Sachbezüge gewähren. 

Für Gutscheine und Geldkarten gelten jedoch bestimmte Voraussetzungen: Sie dürfen ab 2020 nur noch zum Einkauf bei einem bestimmten Einzelhändler, zum Beispiel einem bestimmten Lebensmittelgeschäft oder einer ausgewählten Tankstelle, genutzt werden. Auch Centergutscheine und City-Cards stellen wie bisher einen Sachbezug dar.

Nicht mehr möglich sind zweckgebundene Geldleistungen. Der Arbeitgeber darf dem Arbeitnehmer kein Geld mehr geben, damit dieser sich etwas zuvor Festgelegtes kaufen kann. Ebenso ist eine nachträgliche Kostenerstattung nicht mehr erlaubt, etwa fürs Tanken. Auch Tankkarten, Kreditkarten oder andere Vorteile, die auf einen Geldbetrag laufen, sind nicht mehr begünstigt. Dies gilt auch für Gutscheine und Geldkarten, mit denen man Bargeld abheben kann sowie für Prepaidkarten mit IBAN.

Steuerberaterin Jeanette Rodegro-Dohrn rät, im Zweifel die Lohnsteueranrufungsauskunft des Finanzamtes zu kontaktieren.

Quelle: Ecovis


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