Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Offener Brief für starke ePrivacy-Verordnung

13 Unternehmen fordern EU-Kommission und EU-Parlament dazu auf, die immer noch nicht verabschiedete ePrivacy-Verordnung voranzutreiben. Dabei sollen die politisch Verantwortlichen strenge Regeln forcieren, heißt es in einem offenen Brief.

Eine stark veränderte Form der digitalen Kommunikation erfordert angepasste Regularien für eben diese. Die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Europäischen Union allerdings sind etwa 20 Jahre alt – und kommen damit aus einer Zeit, zu der manche noch davon ausgingen, das Internet sei nur eine vorübergehende Erscheinung. Eine Gruppe von datenschutzfreundlichen Unternehmen hat diesbezüglich nun einen offenen Brief an die gesetzgebenden Organe der Europäischen Union geschrieben, über den netzpolitik.org berichtet.

Darin fordern die Unternehmen die Politik dazu auf, die geplante ePrivacy-Verordnung mit besonders starken Regularien auszustatten. Die Verordnung müsse dabei helfen, „sich von einem Markt zu entfernen, der von datenhungrigen, dominanten Firmen kontrolliert und verzerrt wird“ und auf diese Weise „den Wettbewerb und die Innovation im digitalen Binnenmarkt stärken“.

Während viele Unternehmen – allen voran Google und Facebook, aber auch etliche Verlage und an deren Spitze der Axel-Springer-Konzern – sich gegen einen zu strengen Datenschutz aussprechen, gehen die Unterzeichner den entgegengesetzten Weg: Sie entgegnen der Sorge vor innovationshemmendem Einfluss mit der These, höhere Standards würden dem Geschäft sogar zugutekommen. Wie die Unternehmen, zu denen etwa Startpage, eyeo oder ThinkPrivacy gehören, ihre Forderung begründen, können Sie in dem offenen Brief hier nachlesen.


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Recht"

Archiv Durchsuchen


informativ

Jetzt ansehen!


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

Coronavirus FAQ

Christian Solmecke, bundesweit bekannter Rechtsanwalt und Partner der Kölner Kanzlei WBS und Kooperationspartner der AGEV, beantwortet die wichtigsten Fragen zu den Themen „Veranstaltungen“, „Was darf der Staat“, „Arbeitsrecht“, „Reisen“ und „Events“.


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters