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DSGVO: Mittelstand oft noch unsicher

Die Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung jährt sich im Mai zum zweiten Mal. Wirtschaftsprüfer kritiseren fehlende Praxis- und Bürgernähe der Verordnung.

14,5 Millionen Euro Strafe für die unzulässige Speicherung von Mieterdaten und fast zehn Millionen Euro wegen nicht hinreichend vor fremdem Zugriff geschützten Kundendaten: Die Deutsche Wohnen hat ebenso wie 1&1 Drillisch bereits schmerzhaft erfahren, dass die obersten Datenschutzbehörden bei der Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ernst machen.

Gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) ziehen Wirtschaftsprüfer der PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB nun Bilanz und berichten, welche Anfragen sie zuletzt besonders häufig von Kunden bekommen haben. Das Duisburger Unternehmen beschäftigt Wirtschaftsprüfer, Steuerberater sowie Rechtsanwälte und zählt hauptsächliche mittelständische Unternehmen zu seinen Kunden.

Der Beratungsfirma zufolge fragen besonders viele Unternehmen nach Konzepten für das DSGVO-sichere Löschen von Kundendaten oder die korrekte Erfüllung der Auskunftspflicht den eigenen Mitarbeitern gegenüber. Als häufigste Fehler fallen das Fehlen einer Datenschutzerklärung im Internet oder ihre Platziereung im Impressum auf.

Christoph Janning, Fachanwalt für Arbeitsrecht, beklagt im Gespräch mit der WAZ den enormen bürokratischen Aufwand, der dazu führe, dass viele die DSGVO bis heute nicht verstehen würden: „Ein bisschen mehr Praxis- und Bürgernähe wäre wünschenswert gewesen.“ Und auch die Experten sehen nach wie vor zu viele Unklarheiten – die mit der einseitigen Kündigung der DSGVO durch den britischen Premier Boris Johnson noch einmal gestiegen sind.

Quelle: WAZ


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