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Verbraucher gegen Einschränkungen bei Mobilfunkverträgen

Drei Viertel der Smartphone-Besitzer kauften ihr Gerät über einen Mobilfunkvertrag. Der Internetverband Bitkom kritisiert den aktuellen Vorstoß der Bundesregierung, Verbraucherverträge auf eine Höchstlaufzeit von zwölf Monaten zu begrenzen.

Ein neues Smartphone erwerben die meisten Verbraucher im Paket mit einem Mobilfunkvertrag. Mehr als drei von vier Smartphone-Besitzern (77 Prozent) haben auf diese Weise ihr aktuelles Gerät gekauft. Nur jeder Fünfte (19 Prozent) hat sein Smartphone unabhängig vom Mobilfunkvertag erstanden. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Die üblichen Mobilfunkverträge mit 24 Monaten Laufzeit machen auch Top-Smartphones für viele Menschen erschwinglich“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. Und solche Verträge sind beliebt. Drei von vier Verbrauchern ab 16 Jahren (75 Prozent) sagen: Mir ist es wichtig, den Preis für ein Smartphone in Raten über den Mobilfunkvertrag abzahlen zu können. Für mehr als jeden Zweiten ist dieses Vertragsmodell sogar notwendig, um überhaupt ein Smartphone erwerben zu können.

Gesetzesänderung soll Vertragslaufzeiten deckeln

Die Bundesregierung plant derzeit, Verbraucherverträge auf eine Höchstlaufzeit von zwölf Monaten zu begrenzen, was auch für Mobilfunkverträge gelten soll. Aus Bitkom-Sicht würden Verbrauchern dadurch in erster Linie Nachteile entstehen. Viele Menschen würden sich keine aktuellen Smartphones mehr leisten können. Gleichzeitig würden Verbraucher durch die halbierten Vertragslaufzeiten motiviert, ihr Gerät in noch kürzeren Zyklen auszutauschen, als dies ohnehin der Fall ist. Bereits heute bieten Mobilfunkunternehmen eine Vielzahl an Vertragsmodellen an, darunter auch Verträge mit Laufzeiten von nur zwölf Monaten, monatlich kündbare Verträge bis hin zu Prepaid-Modellen ohne jegliche Vertragslaufzeit. Berg: „Die Gesetzesänderung schafft unterm Strich nur Verlierer. Vielen Verbrauchern werden einerseits die gewohnten Smartphone-Konditionen genommen. Andererseits verlieren Netzbetreiber Investitions- und Planungssicherheit, was den weiteren Mobilfunkausbau unnötig erschwert.“

Quelle: Bitkom


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