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Google gibt Digitalsteuer an Werbekunden weiter

Der Suchmaschinenkonzern Google will sich seine Gewinne durch die neue Digitalsteuer nicht schmälern lassen und gibt die Digitalsteuer an die Werbekunden weiter.

Trotz Gewinnen in Milliardenhöhe will der Suchmaschinenkonzern Google die Aufwendungen für eine Digitalsteuer an die Werbekunden weitergeben. Das berichtet die Financial Times (Paywall) unter Berufung auf ein Schreiben des Unternehmens an seine Kunden. Demnach will Google den Zuschlag in Großbritannien, Österreich und der Türkei erheben. Britische Werbekunden sollen zwei Prozent mehr zahlen, Kunden in Österreich und der Türkei sogar fünf Prozent. Dem Bericht zufolge kündigte Amazon kürzlich ebenfalls an, die neue Steuer auf die Preise umzulegen.

Weltweit sind Regierungen derzeit bestrebt, stärker an den Milliardenumsätzen und -gewinnen der großen IT-Konzerne wie Google, Facebook, Amazon, Apple und Microsoft teilzuhaben. So war auf einem Treffen der 20 wichtigsten Industriestaaten (G20) im Februar dieses Jahres beschlossen worden, sich bis Ende dieses Jahres auf eine weltweite Mindestbesteuerung internationaler Konzerne zu einigen. Konkret sollen zwei Schwachstellen im Steuersystem beseitigt werden: Durch eine globale Mindeststeuer soll die Flucht großer Konzerne in Steueroasen unattraktiv werden. Außerdem sollen die US-amerikanischen Digitalkonzerne angemessener besteuert werden. Nachdem die USA im vergangenen Juni aus den Verhandlungen ausstiegen, drohen nun nationale Alleingänge wie in den drei genannten Ländern.

Frankreich ist von der Preiserhöhung bislang ausgenommen. Zwar hat auch die dortige Regierung eine Digitalsteuer angekündigt. Doch diese bleibt bis Ende des Jahres ausgesetzt, um die internationalen Verhandlungen abzuwarten. Zuvor hatten die USA mit Strafzöllen auf französische Produkte gedroht. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) setzt ebenfalls auf eine globale Einigung.

Quelle: golem.de


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02.12.2020 - Online -


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