Mitglieder-Bereich | Newsletter

Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Rechtstipps für Click and Collect

Click and Collect hat sich in Zeiten des Lockdowns für stationäre Händler als alternatives Verkaufsmodell etabliert. Ladeninhaber, die diese kundenfreundliche Einkaufsoption anbieten, sollten vorher jedoch wichtige rechtliche Fragen klären, empfiehlt die Kanzlei Internetrecht Rostock.

Click and Collect bedeutet, dass der Verbraucher im Internet bestellt (click) und die Ware dann vor Ort im stationären Ladengeschäft abholt (collect). Die Regelungen zur Einkaufsweise sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Die Experten von Internetrecht Rostock empfehlen Händlern daher, eine ganz konkrete Recherche zu den rechtlichen Vorgaben in ihrem Bundesland vorzunehmen.

Keine einheitliche Regelung

In einigen Bundesländern muss ein fester Termin vereinbart werden, in anderen eine FFP 2-Maske getragen werden, Kunden dürfen Läden nur einzelnen betreten oder die Übergabe muss außerhalb der Geschäftsräume erfolgen. Die Frage, ob der Kunde bei einem Click and Collect-Modell eines stationären Einzelhändlers ein Widerrufsrecht hat, hängt davon ab, ob online bereits ein Vertrag geschlossen wurde. Dies hängt von den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Einzelhändlers ab, die er bei Click and Collect nutzt. Immer dann, wenn online ein Vertrag geschlossen wird (ein sogenannter Fernabsatzvertrag) hat der Verbraucher ein Widerrufsrecht. Das Widerrufsrecht ist unabhängig davon, ob die Ware versandt wird oder ob der Verbraucher diese selber abholt. Wird die Ware online jedoch nur unverbindlich reserviert, kommt der Kaufvertrag vor Ort im Ladengeschäft zustande. In diesem Fall gibt es kein Widerrufsrecht.

Weitere Tipps zu grundsätzlichen Informationspflichten, AGB, Widerrufsbelehrung oder einem rechtskonformen Checkout lesen Sie bei internet-rostock.de


Schreiben Sie uns!
Vielen Dank für das Weiterempfehlen!

Weitere Artikel zum Thema "Recht"

Archiv Durchsuchen


informativ

SAVE THE DATE!!!

Die 15. Mitgliederversammlung der Arbeitgebervereinigung für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V. (AGEV) findet voraussichtlich am Freitag, dem 18. Juni 2021, in Bonn statt.

 

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


DienstAGEV

Newsletter "DienstAGEV"

Für alle, die die AGEV-Themen näher kennenlernen und überhaupt immer auf dem Laufenden sein wollen:

Jeden zweiten Dienstag erscheint der AGEV-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Zum Archiv der Editorials des Newsletters