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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Unfall im Homeoffice: Wer haftet?

Viele Beschäftigte arbeiten aktuell in den eigenen vier Wänden. Sie sind während ihrer Arbeit versichert – aber wie sieht es aus, wenn ein Unfall im Homeoffice passiert, wo Arbeitsplatz und Wohnraum verschmelzen?

Es ist nicht verwunderlich, dass die Corona-Pandemie auch das Unfallgeschehen beeinflusst hat – so geht es aus einer veröffentlichten Statistik der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV) hervor. Im ersten Halbjahr 2020 sank die Zahl der Arbeitsunfälle um 15,2 Prozent, gemeldete Wegeunfälle gingen sogar um 20,2 Prozent zurück. Die meisten, die von zu Hause aus arbeiten, sitzen am Laptop oder PC. Die Wahrscheinlichkeit, sich am Bildschirmarbeitsplatz zu verletzen, mag vergleichsweise gering sein. Doch auch im Homeoffice passieren immer wieder Unfälle. Denn statistisch gesehen sind Stürze die häufigste Ursache. Wichtig ist deshalb: Auch im Homeoffice sollten Stolperfallen unbedingt aus dem Weg geräumt werden – etwa Ansammlungen loser Kabel, herumliegendes Spielzeug oder improvisierte Leitern.

Auch im Homeoffice geschützt

Sowohl für Telearbeit als auch für mobiles Arbeiten gilt: Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und Unfallverhütungsvorschriften (UVV) sind im Homeoffice nicht weniger relevant als im Büro. Denn die Fürsorgepflicht verlangt es von Arbeitgebern, für die Sicherheit ihrer Mitarbeitenden zu sorgen. Wenn Arbeitsplatz und Wohnraum verschmelzen, kann es jedoch schwierig werden, Berufliches und Privates strikt voneinander abzugrenzen. Geschieht ein Unfall, ist es unbedingt notwendig, die genauen Umstände des Ereignisses zu dokumentieren. Unfallzeitpunkt, Ort sowie Beweismittel und Zeugenaussagen zur Tätigkeit im Augenblick des Unfalls sind ausschlaggebende Indizien für die Ermittlung der Handlungstendenz – und die Klärung der Frage, ob ein Arbeitsunfall vorliegt oder nicht. Wann ein Unfall von der Rechtsprechung als Arbeitsunfall beurteilt wird, hängt stark vom Einzelfall ab. Hier lohnt es sich, einen Blick auf vergangene Urteile des Bundessozialgerichts zu werfen.

Quelle: t3n


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