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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Erstattung für Lohnfortzahlung in Quarantäne

Wird einem Beschäftigten Quarantäne verordnet, hat sein Arbeitgeber Anspruch auf Ersatzleistungen. Die Bundesländer erstatten Zahlungen in Millionenhöhe – teilweise allerdings sehr schleppend.

Die Bundesländer haben wegen behördlich angeordneter Quarantäne in der Corona-Zeit bislang Verdienstausfälle in dreistelliger Millionenhöhe erstattet. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den zuständigen Ämtern der Länder hervor. Demnach wurden bislang mindestens 150 Millionen Euro ausgezahlt. Doch in vielen Ländern stauen sich die Anträge.

Sechs Wochen Lohnfortzahlung

Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne haben Arbeitnehmer Anspruch auf Entschädigung. Diese erhalten sie in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von ihren Arbeitgebern, ab der siebten Woche müssen sie selbst einen Antrag bei der Behörde stellen. Arbeitgeber müssen also in Vorleistung gehen und können sich den Betrag anschließend erstatten lassen. Auch Selbstständige oder Beschäftigte, die sich wegen Schulschließungen um ihre Kinder kümmern müssen, haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Entschädigung.

Kritik an schleppender Auszahlung

Die lange andauernde Pandemie führt dazu, dass eine erhebliche Anzahl an Quarantänen ausgesprochen werden und in der Folge Verdienstausfallentschädigungen vorliegen. Kritik an den schleppenden Auszahlungen äußert das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). „Dass die Auszahlung auch hier stockt, passt leider in das Bild des bisherigen Managements der übrigen Hilfspakete. Die Bewilligungsquote scheint zudem noch deutlich niedriger zu liegen als bei den großen Corona-Hilfsprogrammen für Unternehmen“, sagte der IW-Wissenschaftsleiter Hans-Peter Klös.

Quelle: com-magazin.de


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