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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

Amazon und Ebay zu mehr Transparenz verdonnert

Mit Hilfe von Gesetzesänderungen soll die Kundschaft von Onlinehändlern wie Amazon oder Ebay besser als bisher informiert werden. So müssen Onlinemarktplätze künftig Suchergebnisse, Empfehlungen, Ranglisten und Vergleiche transparent machen.

Der Bundestag hat dazu das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) angepasst und den Gesetzentwurf zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Wettbewerbs- und Gewerberecht angenommen. Mit den Gesetzesänderungen müssen Onlineplattformen wie Amazon und Ebay neue Informationspflichten umsetzen: Sie müssen offenlegen, nach welchen Kriterien ein Suchergebnis entsteht und welches die wichtigsten Parameter sind. Dabei geht es um die Rangliste von Waren, Dienstleistungen und digitalen Inhalten. Zudem müssen sie informieren, welches die Hauptparameter sind und wie diese im Vergleich zu anderen Parametern gewichtet werden.

Die Onlinemarktplätze werden im Gesetz dazu verpflichtet, diese Informationen vor einem Kaufabschluss „in klarer, verständlicher“ Form in einem angemessenen Format zur Verfügung zu stellen. Zudem müssen diese Informationen „leicht zugänglich“ gemacht werden.

Infos zu Vertragspartnern und Kundenkommentaren

Generell müssen die Marktplätze ihre Kundschaft darüber informieren, ob mögliche Vertragspartner Unternehmen oder Einzelpersonen sind. Das soll helfen, die Suchergebnisse oder andere Ranglisten besser beurteilen zu können. Mit diesen Schritten will die Politik die Transparenz für die Kunden verbessern. Änderungen wird es auch bei den Kundenkommentaren geben. Die Betreiber von Onlinemarktplätzen müssen angeben, wie sie sicherstellen, dass Kundenbewertungen tatsächlich von den Käufern stammen.

Quelle: golem.de


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