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Arbeitgebervereinigung für Unternehmen
aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e. V.

DienstAGEV - 04. Kalenderwoche 2019

Liebe Leserin,
lieber Leser,

im Rahmen meiner Recherchen für eine der nächsten Unternehmerveranstaltungen stieß ich auf einen vergnüglichen Artikel über eine wissenschaftliche Studie, die man in Deutschland kaum durchführen könnte, die aber in den USA kein Problem war und zu bedenkenswerten Ergebnissen kam. Für mich waren sie keine Überraschung, aber sie unterfütterten meine Meinung, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen den Anlageergebnissen eines Fondsmanagers und der Wahl seines Autos gibt.

Das renommierte „Journal of Finance“ veröffentlichte kürzlich die Resultate dieser groß angelegten Studie: Zwischen 1990 und 2015 erwirtschafteten Fahrer von Durchschnittsautos pro Jahr 2,93 % und Fahrer von Minivans 3,22 %, während Besitzer von Sportwagen oder anderen auffälligen Gefährten nur 2,6 % für ihre Kunden verdienen konnten.

Neben den schwächeren Ergebnissen hatten Sportwagenfahrer auch höhere Anlagerisiken und Volatilitäten in ihren Depots. Dieser Charakterttyp überschätze sich tendenziell, nähme physische, soziale und rechtliche Risiken in Kauf, nur um den Kick zu spüren, ähnlich wie beim schnellen Autofahren. Die Wissenschaftler nannten das „Sensation Seeking“, am ehesten mit „süchtig nach Erfahrungen” zu übersetzen.

Die Wirtschaftswoche fasste das Ergebnis plakativ zusammen: „Je schneller der Fondsmanager auf den Straßen unterwegs ist, desto eher sind Sie Ihr Geld los.“ Kann man daraus folgern, dass das bevorstehende Tempolimit auf deutschen Autobahnen auch dazu führen wird, dass sich die Wertentwicklung deutscher Investmentfonds verbessern wird?

Der AGEV-Ansatz ist jedenfalls bodenständiger: Wir wollen im Frühjahr einen Unternehmertreff und bei bundesweitem Interesse auch ein Webinar über die „Finanz- und Vermögensplanung für den Ruhestand“ durchführen, wo wir mit Fachleuten über langweilige, aber umso erfolgreichere Strategien dafür diskutieren wollen. Schreiben Sie mir gern Ihre Fragen und Anregungen dazu!

Ihr

Franz J. Grömping

PS: Im Übrigen scheitern 88 % der Fondsmanager daran, ihren Vergleichsindex zu schlagen. Da ist es fast schon unwichtig, welches Auto sie fahren - aber umso wichtiger für Sie, in unserem Unternehmertreff über die Konsequenzen zu reden.

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informativ

AGEV-Mitgliederversammlung

Die AGEV-Mitgliederversammlung 2019 am 10.5.ist gelaufen. Den Bericht dazu finden Sie im aktuellen AGEV magazin.

 


Nächste VeranstaltungenMomentan sind keine Veranstaltungen geplant.

Berichte vergangener Veranstaltungen

13. November 2019


AGEV-Politik

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat heute in der Rheinischen Post angekündigt, dass er gegen Ende dieses Jahres einen „Gesetzesentwurf zur Einbeziehung der Selbstständigen in das System der Alterssicherung“ vorlegen werde und dabei Andeutungen zu seinen Plänen gemacht.


Christian Solmecke, Rechtsanwalt für Medienrecht und IT-Recht, antwortet regelmäßig auf Fragestellungen rund um das Thema DSGVO und berichtet über aktuelle Entwicklungen.

Aktuell:

weitere Informationen:  Alle Neuigkeiten zur DSGVO


Bitcoins und das Klima

23 Mio. t CO2

wurden im Jahr 2018 weltweit für die Produktion von Bitcoins die Luft geblasen, ungefähr so viel wie das Land Sri Lanka insgesamt emittiert hat.

Wird durch die Nutzung von Bitcoins auf der anderen Seite auch soviel CO2 wieder eingespart? Eine spannende Frage, die zumindest zz. noch mit einem klaren Nein beantwortet werden muss.

Quelle: Fachzeitschrift "Joule"


Altersvorsorgepflicht

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD sieht die Einführung einer Altersvorsorge-pflicht für Selbstständige vor, die nicht bereits pflichtversichert sind. Über die Bundesarbeits-gemeinschaft Selbstständigen-verbände (BAGSV) nimmt die AGEV an der Diskussion teil. 24 Berufs-/ Selbstständigenverbände und -initiativen tragen das Positionspapier mit.


Längst berichtet

Die AGEV hat schon vor Jahren auf die nächste globale Umweltkatastrophe aufmerksam gemacht. Die Redaktion "Mittelstandsperspektiven" berichtet am 20.2. über die deutsche Facette der Entwicklung.

Sand entwickelt sich zur Mangelware

Obwohl Deutschland von Natur aus viel Sand hat, entwickelt sich der Rohstoff langsam zur Mangelware. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe warnte bereits, dass es bei bestimmten Sandsorten schon jetzt Lieferengpässe gibt. Hintergrund des Sandmangels ist, dass kaum neue Abbaugruben entstehen dürfen, da die Sandvorkommen zumeist in Naturschutzgebieten liegen oder sich Anwohner gegen solche Projekte wehren. Laut des Unternehmerverbands Mineralische Baustoffe verbraucht jeder Deutsche rein rechnerisch ein Kilo Gestein pro Stunde.


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